Weil am Rhein Wohnbau ändert die Pläne

Im südlichen Bereich sollen zwei Gebäude mit zwei Geschossen entstehen, der nördliche Bereich entfällt nun vorerst. Foto: zVg

Weil am Rhein - Nur die Hälfte der vorgesehenen Neubauten in Modulbauweise wird die Wohnbau in Otterbach vorerst errichten. Und außerdem muss das städtische Tochterunternehmen nach einer Regierungspräsidiums-Entscheidung seine Baupläne für den ersten Teil ändern, die Bestandteil der Wohnrauminitiative sind.

Auf dem Grundstück an der Nonnenholzstraße, wo zwei Gebäude stehen, die als Flüchtlingsunterkunft dienen, sollte im nördlichen Bereich ein Gebäudekomplex in Modulbauweise entstehen. Eine Bebauungsplanänderung wurde schon ins Auge gefasst, damit das Baufenster leicht verschoben werden kann, wie Mitte 2018 dem Fachausschuss durch die Verwaltung und Wohnbau-Geschäftsführer Andreas Heiler vorgestellt wurde. Es sollte dann auch geprüft werden, ob eine Viergeschossigkeit möglich ist.

Nun hat die Wohnbau von diesen Plänen erst einmal Abstand genommen, wie Heiler im Gespräch mit unserer Zeitung erläutert. „Die Bestandsgebäude bleiben bestehen“, verweist er auf die aktuell als Flüchtlingsunterkunft genutzten Häuser an der Nonnenholzstraße. Diese sollen vielmehr wieder in Schuss gebracht werden.

Im Gegensatz zu den Bestandsgebäuden müssten für den neuen Gebäudekomplex Stellplätze nachgewiesen werden, die in dem Bereich Mangelware sind. Außerdem gelte es, hier auch Freiflächen zur Verfügung zu stellen. „Sonst würden im Quartier zu viele Personen auf engem Raum wohnen.“

Heiler muss Antrag für Bauvorhaben im südlichen Bereich ändern

Im südlichen Bereich des Grundstücks an der Nonnenholzstraße könnte hingegen noch in diesem Jahr der Spatenstich erfolgen, um innerhalb eines halben Jahres eine modulare Holzbauweise für neuen Wohnraum zu starten. Ausgebremst wurde die Bauvoranfrage der Wohnbau durch die Weiler Baurechtsbehörde, die das Ansinnen am 26. September zum Regierungspräsidium Freiburg weitergeleitet hat (wir berichteten). Entgegen der Erwartungen von Heiler unter anderem hinsichtlich der Baugrenzen drängt das RP nun auch auf Veränderungen, damit der Bauantrag dann auch bewilligt werden kann. „Das muss man akzeptieren“, kommentiert er. Insgesamt geht es um zwölf in Modulbauweise geplante Wohnungen, die in verschiedener Größe entstehen sollen.

Nun benötige man etwas länger, diesen Teil der Wohnrauminitiative umzusetzen und preisgünstigen Wohnraum in Otterbach neu zu schaffen. Die eigentliche Bauzeit sei nicht allzu lang. Wenn erst einmal die Fundamente stehen, dann gehe der Aufbau schnell. Sechs Wochen nehme die Produktion der Module in Anspruch, eine Woche die Montage und dann müssten nur noch die Außenanlagen gemacht werden. Insgesamt wird mit einer reinen Bauzeit von einem halben Jahr gerechnet und von einer Nutzungsdauer von 40 bis 50 Jahren ausgegangen.

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