Weil am Rhein Wohnbau blickt positiv in die nächsten Jahre

17 Millionen Euro sollen 2020 in die Bauten an der August-Bauer-Straße fließen. Foto: mcf Foto: Weiler Zeitung

Weil am Rhein (sas). Geschäftsführer Andreas Heiler hat am Montagabend im Finanzausschuss den Wirtschaftsplan 2020 und die Finanzplanung 2020 bis 2024 der Städtischen Wohnungsbaugesellschaft vorgestellt.

Die für 2020 geplanten Investitionen belaufen sich im Bereich der Modernisierungen auf rund 1,4 Millionen Euro. Die Flur- und Elektrosanierung in der Breslauer Straße 25 schlägt mit 580 000 Euro zu Buche, der Umbau und die Erweiterung der Geschäftsstelle mit 265 000 Euro. Die Bühlstraße 19 soll aufgestockt werden. Bei einem kompletten Stockwerk rechnet man mit 575 000 Euro, sollte nur das Dachgeschoss aufgestockt werden, sind es 200 000 Euro (diese Version ist in der Plansumme enthalten). Für die Ausstattung der Geschäftsstelle sind 65 000 Euro eingeplant, ebenso für die Netzerweiterung „WTC“. Zwei neue Fahrzeuge für die Hausmeister kosten 45 000 Euro, für ein Fahrzeug für den Geschäftsführer ist dieselbe Summe einkalkuliert.

Im Neubaubereich sind Ausgaben in Höhe von gut 20 Millionen Euro vorgesehen 17 Millionen für das Bauvorhaben August-Bauer-Straße und rund drei Millionen für den Neubau von zwei Modulhäusern in Otterbach. Im Bereich der Instandhaltungen wird mit knapp 1,9 Millionen Euro kalkuliert. „Das behalten wir auch für die Folgejahre so bei“, sagte Heiler.

Die Gesellschaft plant für das Wirtschaftsjahr 2020 mit einem Jahresüberschuss von 41 300 Euro (Schätzung 2019: 73 100 Euro). Gründe für die Veränderungen im Vergleich zum Vorjahr sind in den gestiegenen Mieterlösen zu sehen, denen gestiegene Personalkosten, Zinsen und Abschreibungen gegenüberstehen.

Der berechnete Cash-Flow für das Wirtschaftsjahr 2020 beträgt rund 2,1 Millionen Euro. Trotz steigender Abschreibungen und höheren Zinsaufwendungen in den Folgejahren sieht die mittelfristige Finanzplanung der Gesellschaft ein positives Ergebnis im gesamten Planungszeitraum vor.

Der Stellenplan zielt auf den Ausbau des Regiebetriebs ab. Es sind vier zusätzliche Stellen für die Gewerke Gärtner, Elektriker, Maler und Gipser geplant. „Um handlungsfähiger zu sein“, erklärte Heiler. Des Weiteren soll der Bereich „Soziales“ um 0,5 Stellenanteile erweitert werden. Martin Fischer (Grüne) begrüßte es, dass Leute eingestellt werden sollen, statt Arbeiten auszulagern. Des Weiteren empfand er es als positiv, dass keine Mieterhöhung geplant ist.

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