Weil am Rhein Zahl der Grenzgänger gestiegen

Weiler Zeitung

Weil am Rhein (sif). Etwas mehr als jeder vierte sozialversicherungspflichtige Beschäftigte in Weil am Rhein arbeitet in der Schweiz. Das geht aus der jetzt von der Wirtschaftsregion Südwest herausgegeben Grenzgängerstatistik 2016 hervor, die auf den vom Bundesamt für Statistik in Neuchatel ausgestellten Grenzgängerbewilligungen basieren.

3457 Arbeitnehmer hatten zum Ende vergangenen Jahres ihren Arbeitsplatz in der Schweiz, vor allem in Basel-Stadt und Basel-Land. Das sind 60 Personen mehr als noch ein Jahr zuvor.

Mit 3457 Pendlern liegt Weil am Rhein hinter Lörrach (5422) und Rheinfelden (3590) an dritter Stelle im Landkreis Lörrach. 2049 Weiler Pendler haben ihren Arbeitsplatz in Basel-Stadt, 1053 in Basel-Land. In den Kanton Aargau pendeln täglich 233 Weiler Arbeitnehmer, in den Kanton Zürich 60 und in den Kanton Solothurn 73. Und im Raum Bern arbeiten zwölf Weiler. Sogar in den Raum St. Gallen fahren fünf Weiler, um dort zu arbeiten. Im Thurgau sind es drei Weiler Pendler.

Erstmals hat die Wirtschaftsregion Südwest die sogenannte Grenzgängerdichte mitgeteilt, die sich aus dem Quotienten der Grenzgänger an allen sozialversicherungspflichtig Beschäftigten am Wohnort errechnet. Weil am Rhein kommt dabei auf 27,2 Prozent. Zum Vergleich: Lörrach hat 26,3 Prozent, Rheinfelden 24,9 Prozent. Den höchsten Wert hat Inzlingen mit 37,4 Prozent.

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