Weil am Rhein Zentraler Wunsch soll erfüllt werden

Die Abdankungshalle in Märkt soll saniert werden.Foto: wz Foto: Weiler Zeitung

Die Nichtberücksichtigung eines neuen Gerätehauses in Märkt bei der Feuerwehr-Zukunftsausrichtung hatte im Ortschaftsrat hohe Wellen geschlagen. Eine Sitzung später konnten die Räte am Mittwochabend zumindest ihre Erwartungshaltung hinsichtlich der Abdankungshalle als erfüllt ansehen. In der Altrheinhalle ging es zudem abermals um das Thema Verkehr.

Von Marco Fraune

Weil am Rhein-Märkt. Der Haushaltsentwurf der Verwaltung 2021 ist im Märkter Ortschaftsrat auf Zustimmung gestoßen. Darin enthalten sind auch Mittel in Höhe von 350 000 Euro, die für die nächste Phase des Projekts Modernisierung Abdankungshalle Märkt vorgesehen sind. Die entsprechende Planung wurde im Sommer abgeschlossen und auch Vorschläge aus dem Ortsgremium flossen ein. Im nächsten Jahr soll es an die Umsetzung gehen, die auch von Ortsvorsteher Stefan Hofmann herbeigesehnt wird, wie er im Gespräch erklärt.

„Es ist der nächste Schritt, der ansteht.“ Denn eine Renovierung sei dringend erforderlich – und ohne eine solche würde sich der Zustand weiter verschlechtern, womit es noch teurer werde. „Ich hoffe jetzt auf die Zustimmung des Gemeinderats zum Haushaltsposten.“ Und das sieht der gesamte Ortschaftsrat so. Denn schließlich geht es den Ortsvertretern auch darum, dass zumindest dieser Teil der Infrastruktur wieder in Schuss kommt.

Der Haushalt 2021, der von Bürgermeister Rudolf Koger in Märkt noch einmal vorgestellt wurde, enthält für den Ort vor allem Ansätze für die Unterhaltung von verschiedenen Einrichtungen, wie die Altrheinhalle, die Kita St. Nicolaus, die Hermann-Daur- Schule, den Kirchturm oder auch die Sporthalle. Dass der Sanitärtrakt Märkt noch mit ordentlichen Aufwendungen von 1350 Euro enthalten ist, verwunderte Ortschaftsrat Christoph Schröder, woraufhin die Haushalts-Systematik kritisch hinterfragt wurde.

Gegen Baumschutzsatzung

Sorgte die von den Grünen im Gemeinderat beantragte Baumschutzsatzung sowohl im Fachausschuss als auch im Ötlinger Ortschaftsrat noch für Diskussions- und Gesprächsstoff, wurde der Tagesordnungspunkt in Märkt durchgewunken. Damit schlossen sich die Räte der Ansicht der Verwaltung an, dass es ein solches Instrumentarium nicht braucht.

Tempo 30 und Lkw-Verkehr

Eine zweistündige Verkehrsmessung auf der Rheinstraße ergab, dass die Höchstgeschwindigkeit bei 44 Kilometern pro Stunde lag. „Man sieht, dass die 30er-Zone Wirkung zeigt“, freut sich Hofmann, da früher bei Tempo 50 die Messungen im 60er-Bereich lagen. Gleichzeitig weiß er um Kritik, dass die Messgeräte zu offensichtlich aufgestellt sind.

Im Blick ist derzeit aber auch der Lkw-Verkehr. So wurde über vier Wochen hinweg dieser erfasst. Das große Datenvolumen soll nun genauer analysiert werden. Für Januar rechnet der Ortsvorsteher mit der Vorstellung der Ergebnisse.

Dass Bürgeranfragen auch Wirkung entfalten können, zeigt sich laut Hofmann an dem Bereich vor dem Holcim-Werk. Die Untere Verkehrsbehörde habe das Unternehmen nach der Thematisierung im Ortschaftsrat kontaktiert. Nun ist es dort sauberer, so Hofmann.

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