Weil am Rhein Ziele werden weiterverfolgt

Weiler Zeitung
Der Klybeckplatz wird aufgewertet. Foto: Saskia Scherer

Mit der Zustimmung zum Sanierungsgebiet „Alt-Weil“ am Dienstag durch den Gemeinderat wird voraussichtlich das dritte Langzeitprojekt dieser Art an den Start gebracht. Bereits seit einigen Jahren auf der Strecke befindet sich das Sanierungsgebiet „Ortsmitte Friedlingen“. Und dort geht es weiter voran.

Von Marco Fraune

Weil am Rhein. Jahr für Jahr werden für die Städtebauförderung Fördermittel zur Verfügung gestellt. So ergibt sich für Friedlingen die Notwendigkeit, für im Jahr 2023 vorgesehene Maßnahmen Finanzhilfen in Höhe von 448 000 Euro beim Fördermittelgeber anzufragen. Für das nächste Jahr ist noch Geld genug vorhanden, lieferte das Stadtbauamt mit dem Aufstockungsantrag auch einen Sachstandsbericht im Bau- und Umweltausschuss. Das Gremium empfahl dem Gemeinderat einstimmig die Zustimmung. In diesem Jahr dominierte die Fertigstellung des Rheinparks. Die Herstellung einer öffentlichen Toilette und die Nachnutzung des alten Portalkrans stehen hier noch aus.

Der Klybeckplatz

Darüber hinaus ist mit den Arbeiten an der Aufwertung des Klybeckplatzes gestartet worden. Das alte Gebäude wurde dem Erdboden gleich gemacht, eine ansprechende öffentliche Aufenhaltsfläche mit großen Kieseln und robusten Sonnenschirmen soll entstehen.

Kita und Jugendzentrum

Baumaßnahmen in der Blauenstraße sollen folgen. Das Projekt Juno II (Kita und Jugendzentrum) steht hingegen kurz vor der Fertigstellung. Dieses soll im November eröffnet werden. Die offizielle Einweihung wird Ende November beziehungsweise im Dezember erfolgen, so die Verwaltung. Der Bereich direkt vor dem Juno II befindet sich zudem im ersten Bauabschnitt. Hier will die Stadt den Bereich verkehrlich beruhigen und aufwerten. Ende dieses Jahres sei mit dem Abschluss zu rechnen.

Die „Kulturachse“

Zeitlich nach hinten geschoben wurde die Realisierung des Ziels „Wegbeziehungen im Quartier stärken“. Weil zuerst das Nahwärmenetz gebaut und die Breitbandversorgung ausgebaut wird, soll die Umsetzung der Oberflächengestaltung nun im Jahr 2023 erfolgen. Dann geht es an die „Kulturachse“, also Bayerstraße, Blauenstraße, Schusterinsel und Colmarer Straße.

Neue Quartiersmanagerin

Nicht nur für Bauten und infrastrukturelle Auferwertungen wird in Friedlingen investiert, sondern seit Mitte vergangenen Jahres gibt es auch die Stelle einer Quartiersmanagerin, die beispielsweise auch das Projekt „Urban Gardening“ im neuen Rheinpark realisiert hat. Beim Quartiersmanagement geht es um die Vernetzung von Akteuren vor Ort, die Förderung von bürgerschaftlichem Engagement und die Schaffung von Begegnungsmöglichkeiten für alle Generationen und Kulturen sowie um die Vermittlerrolle zwischen Verwaltung und Bürgerschaft.

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