Weil am Rhein Zoll-Türme sollen durch Neubau ersetzt werden

sas
Die Bürotürme sollen einem Neubau weichen – wann, steht noch nicht fest. Foto: Saskia Scherer

Weil am Rhein- Das Bild am Weiler Autobahnzoll wird sich wandeln: Die beiden Bürotürme, die die Mitarbeiter der deutschen und schweizerischen Zollbehörden sowie Speditionsunternehmen beherbergen, sollen durch einen Neubau ersetzt werden.

Die Liegenschaft der Gemeinschafts-Zollanlage Basel/Weil am Rhein-Autobahn (GZA) ist im Besitz der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA), der Zoll ist Mieter. Zu den Hintergründen heißt es seitens der BImA auf Nachfrage unserer Zeitung, dass die Bestandsbauten der Grenzzollanlage Weil am Rhein nach mehr als 40 Jahren im Betrieb zum Teil erheblichen Sanierungsbedarf haben. „Das betrifft unter anderem den Brandschutz und die Barrierefreiheit.“

Die BImA habe im Rahmen einer Wirtschaftlichkeitsbetrachtung neben einer Sanierung des Bestands auch die Möglichkeit eines Neubaus eingehender untersucht. Das Ergebnis: „Um einen nachhaltigen und leistungsfähigen Grenzbetrieb zu gewährleisten, wird die Errichtung eines Neubaus am jetzigen Standort weiter verfolgt.“

Hierdurch soll auch künftiger Raumbedarf der Bundeszollverwaltung sowie der Eidgenössischen Zollverwaltung an diesem Standort langfristig sichergestellt werden, heißt es.

Konkrete Aussagen zur Ausgestaltung des Neubaus, zur Dauer der Baumaßnahme sowie zur Sicherstellung des laufenden Betriebs der bestehenden Anlage könne die BImA zum derzeitigen, frühen Stand der Planungen jedoch noch nicht treffen.

Die aktuell dort ansässigen Spediteure werden in dem geplanten Neubau für die Bundes- sowie die Eidgenössische Zollverwaltung nicht mehr untergebracht. Stattdessen sollen diese im nahen Lofo-Gewerbepark Platz finden (wir berichteten).

Investorengruppe hat Gebäude gekauft

Eine Investorengruppe hat das alte Lofo-Verwaltungsgebäude, das alte Werkstattgebäude sowie das frühere Laborgebäude gekauft.

Die Investoren – die Bauunternehmer Markus und Thomas Kammerer aus Efringen-Kirchen, der sich aus dem operativen Geschäft bei dem Logistikunternehmen Acito zurückgezogene Ex-Chef Dietmar Kutta sowie das Immobilienunternehmer-Paar Sabine und Ulrich Heuer – will die Gebäude renovieren und dann an die Speditionsunternehmen vermieten.

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