Weil am Rhein Zu schnell auf der NWU unterwegs

Es wurde geblitzt. Foto: sba/David-Wolfgang Ebener

Weil am Rhein-Haltingen - Die jüngsten Geschwindigkeitsmessungen in Haltingen haben laut Ortsvorsteher Michael Gleßner gezeigt, dass auf der Nordwestumfahrung (NWU) die Neigung, schnell zu fahren, wesentlich höher ist als anderswo im Ort. Alexander Breidenbach (Grüne) erkundigte sich im Ortschaftsrat, ob auch nachts gemessen werden könne. Der Zuschlag für die Firma, die die Messungen durchführe, sei nachts hoch, erklärte Gleßner. Außerdem seien in der Nacht dort eher wenige Fahrer unterwegs. Sinnvoller sei, wenn dann die Polizei kontrolliere. „Führerschein und eventuell das Fahrzeug sind so gleich an Ort und Stelle weg.“

Markus Dembowski (Grüne) erkundigte sich, ob nicht der neue semi-stationäre Blitzer aufgestellt werden kann, mit dem ein 24-Stunden-Betrieb möglich ist. „Das geht nur in bebauten Ortsteilen“, so Gleßner. Außerdem bestehe die Gefahr, dass das Gerät geklaut oder beschädigt werde. Fahrer der „Poser-Szene“ würden ohnehin mit „Sicherungsposten“ arbeiten, die mitteilen, wo ein Blitzer steht.

Bei einer Messung am 16. April wurden 55 von 391 zwischen 11.45 und 13 Uhr gemessenen Fahrzeugen auf der Nordwestumfahrung (Höhe Eimeldinger Straße) beanstandet, das entspricht einer Überschreitung von gut 14 Prozent. Dort gilt Tempo 50, das schnellste Fahrzeug war mit 85 unterwegs. Getoppt wurde das bei einer Messung am 2. Juni: An diesem Tag wurde ein Auto mit 92 Stundenkilometern geblitzt. Insgesamt wurden 91 von 993 zwischen 11.45 und 15 Uhr gemessenen Fahrzeugen beanstandet.

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