Weil am Rhein Zuschuss für Sanierung beantragt

Weiler Zeitung, 14.09.2018 19:12 Uhr

Weil am Rhein-Haltingen (dab). Für die Sanierung der Turn- und Festhalle in Haltingen hat sich die Stadtverwaltung zwischenzeitlich – vorbehaltlich der Zustimmung durch die Gremien – mit einem Projektvorschlag beim Bundesprogramm beworben. Einreichungsschluss beim Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung war bereits der 31. August.

Der Ortschaftsrat Haltingen hat der Bewerbung nachträglich zugestimmt. Bei einer Aufnahme ins Programm wird ein Fördersatz von 45 Prozent der Investitionskosten erwartet. Erste Hürde ist die Prüfung und Auswahl in die Projektliste, danach kann die Stadt in einem zweiten Schritt einen Antrag auf Förderung stellen. Nach aktueller Kostenschätzung würde sich die Hallensanierung auf rund sieben Millionen Euro belaufen.

Neubaukosten prüfen

Parallel zu den Planungen werden auch die Kosten für einen Neubau ermittelt, um Vergleichsmöglichkeiten zu haben. Zusätzliche statische Untersuchungen, brandschutztechnische Untersuchungen sowie Honorare auf Basis der endgültigen Kostenschätzung machen derweil eine Erhöhung von 65 000 Euro aus, wie Hervé Roséfort, Leiter der Abteilung Gebäudemanagement und Umweltschutz, in der Sitzung erläuterte.

Mit Schadstoffen

Auf Nachfrage von Thomas Bayer (Grüne) bestätigte er, dass im Zuge der Sanierung mit Schadstoff-Lasten zu rechnen sei. „Wir können fest davon ausgehen. Bei der Sanierung älterer Gebäude sind die Themen immer der Brandschutz, die Statik, die Erdbebensicherung und beim Bau verwendete Schadstoffe“, sagte Roséfort. Die fachgerechte Behandlung und Entsorgung schlage entsprechend auf die Kosten. Die meisten Unwägbarkeiten seien in der aktuellen Kostenberechnung enthalten. „Das heißt aber nicht, dass das auch das Ende der Fahnenstange ist“, meinte der Amtsleiter.

 
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