Wieden Mathe-Cracks glänzen mit Wissen

Nachweihnachtliche Bescherung: Beim Wettbewerb „Mathe im Advent“ landete die Grundschule Wieden-Utzenfeld ganz vorne. Zeichnung: Michael Gralmann; ©Mathe im Leben gGmbH Foto: Die Oberbadische

Der digitale Mathematikwettbewerb „Mathe im Advent“ verzeichnete im Regierungsbezirk Freiburg eine Rekordbeteiligung. Mit Unterstützung der Gisela und Erwin Sick-Stiftung gingen mehr als 11 000 Schüler an 256 Schulen an den Start. Ganz vorne landete die Grundschule Wieden-Utzenfeld.

Wieden/Utzenfeld. Unter dem Motto „Mathe for Future – Mit den Wichteln die Probleme von morgen lösen“ haben bundesweit 170 000 Schüler der Klassenstufen 2 bis 10 in der Adventszeit täglich die weihnachtlich verpackten Rätselaufgaben gelöst. So wurde unter anderem der Flächenbedarf von Kühen und Menschen verglichen, besonders effiziente Routen geplant, mit Robotern Schnee geschippt und Geschenke zur internationalen Raumstation transportiert.

In der regionalen Auswertung haben es neun Schulen und 24 Klassen auf das Siegerpodest geschafft und wurden in diesen Tagen von der Gisela und Erwin Sick-Stiftung mit Preisen im Wert von insgesamt 6350 Euro ausgezeichnet. Prämiert wurden jeweils die drei besten Schulen der verschiedenen Schulformen mit 300 Euro (1. Platz), 250 Euro (2. Platz) und 200 Euro (3. Platz). Für die jeweils drei besten Klassen der Klassenstufen 3 bis 10 gab es entsprechend 200 Euro, 150 Euro und 100 Euro. Entscheidend für die Platzierungen bei den Klassen und Schulen waren die Teilnehmerzahl, die Anzahl der abgegebenen Antworten sowie der Prozentsatz der richtigen Antworten.

Im Landkreis Lörrach kann sich die Grundschule Wieden-Utzenfeld über den ersten Platz der Klasse 3 und 4 unter den 97 Frühstarterklassen im Regierungsbezirk Freiburg und ein Preisgeld von 200 Euro freuen. Sie ist zudem die einzige Schule aus dem Landkreis, die es in der vergangenen regionalen Wettbewerbsrunde von „Mathe im Advent“ aufs Siegerpodest geschafft hat.

Auf die feierliche Preisverleihung im Gisela Sick-Bildungshaus in Waldkirch musste in diesem Jahr coranabedingt verzichtet werden, dafür gab es Glückwünsche, Siegerurkunden und Preisgeldgutscheine auf dem Postweg. „Wir freuen uns, dass wir in unserer Region immer mehr Kinder und Jugendliche für die Mathematik begeistern können“, erklärt Renate Sick-Glaser, Vorsitzende des Stiftungsrates der Gisela und Erwin Sick Stiftung. Eine gute mathematische Bildung sei schließlich der Grundstein für die weitere Schul- und Berufsausbildung der jungen Menschen. „Wer den Klimawandel bekämpfen möchte, den Verkehr umweltfreundlicher planen oder Künstliche Intelligenz verstehen möchte, kommt an der Mathematik nicht vorbei“, betont Sick-Glaser.

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