Wieden Projekte können weitergeführt werden

Einen Rückgang der Besucherzahlen musste das Wiedener Bergwerk aufgrund von Corona hinnehmen.Foto: Peter Schwendele Foto: Die Oberbadische

Wieden. Am 1. November fanden im Besucherbergwerk Finstergrund in Wieden die letzten regulären Führungen der außergewöhnlichen Saison 2020 statt. Zum ersten Mal seit Bestehen des Besucherbergwerks Finstergrund im Jahr 1982 konnten die Besucher dieses Jahr aufgrund der Corona-Pandemie nicht zum 1. Mai, sondern erst zum 31. Mai unter strengen Auflagen ins Besucherbergwerk einfahren, heißt es in einer Pressemitteilung des Bergmannsvereins.

Voraussetzung war ein umfangreiches Hygienekonzept, das durch die Gemeinde Wieden geprüft und genehmigt wurde. Sehr dankbar ist der Verein allen ehrenamtlichen Mitgliedern und Helfern, ganz besonders den Bergwerksführern, die in dieser Saison unter deutlich erschwerten Bedingungen die Gäste sicher durch die Besucherstrecke führten und somit den Verein maßgeblich unterstützten, um dieses schwierige Jahr finanziell einigermaßen gut zu überstehen.

Durch den großen Einsatz der ehrenamtlichen Helfer sowie zahlreicher Spenden sind die finanziellen Einbußen trotz eines Rückgangs der Besucherzahlen von etwa 32 Prozent gegenüber 2019 nicht so hoch ausgefallen wie ursprünglich befürchtet. Dadurch kann der Verein trotz der aktuellen Umstände seine Finanzsituation stabil halten, und darüber hinaus können auch einige wichtige Projekte für die Zukunft des Besucherbergwerks Finstergrund weitergeführt werden.

Ein wichtiges Projekt stellt aktuell das Infozentrum Bergbau und Geologie dar, das im Obergeschoss des Bergwerkstübles mit Hilfe der „Leader“-Förderung geplant und umgesetzt wird. Die Baumaßnahmen dafür haben Anfang November begonnen und sollen Mitte 2021 abgeschlossen sein.

Die geplanten Veranstaltungen in diesem Jahr wie der „Tag der offenen Tür“ oder die traditionelle Barbara­feier musste der Verein absagen.

Gut verlief laut Pressemitteilung des Bergmannsvereins auch die Zusammenarbeit mit den zwei Pächtern des Bergwerkstübles in den letzten vier Jahren. Auch die Gastronomie hatte dieses Jahr mit den Auswirkungen der Pandemie zu kämpfen; nichtsdestotrotz ist der Bergmannsverein froh, dass das Bergwerkstüble seit der ersten Verpachtung ab 2017 immer gut geführt wurde, und er hofft, auch in Zukunft die Verpachtung weiterführen zu können.

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