Wieden Schaum-Injektion in den Hohlraum

Vor wenigen Tagen konnte der Bergmannsverein Finstergrund bei der Aufwältigung des Stollen vier eine wichtige Sicherungsmaßnahme erfolgreich abschließen.

Wieden . Einen aufgebrochenen Hohlraum (etwa 180 Kubikmeter) oberhalb des Stollens konnte der Verein mit einem modernen 2K-Injektionsverfahren zuschäumen und damit sowohl den Stollen selbst als auch die Oberfläche gegen potenzielle Bergschäden durch nachbrechendes Gebirge sichern.

Das speziell für solche Zwecke zugelassene Bergbauharz wurde laut Pressemitteilung des Bergmannsvereins von und durch die Firma DSI Underground unter Leitung von Jürgen Pohle eingebracht. Die Firma WIWA Wilhelm Wagner aus Lahnau stellte die dafür nötige 2K-Pumpe.

Beide Firmen unterstützen den Bergmannsverein bei der ausschließlich ehrenamtlichen Vereinsarbeit sowohl mit Material als auch mit Fachpersonal; ohne diese Unterstützung wäre die Maßnahme für den Verein nicht durchführbar gewesen, so der Verein.

Die Vorstände Martin Wietzel, Clemens Jäger und Peter Wegstroth bedanken sich bei beiden Unternehmen für die professionelle Zusammenarbeit vor Ort. Alle Maßnahmen fanden einem entsprechenden Hygiene- und Sicherheitskonzept statt, heißt es.

Im Frühjahr plant der Verein die nächsten Arbeiten zur Aufwältigung des Finstergrund-Stollen vier, damit das Besucherbergwerk in Zukunft wieder mit deutlich mehr Frischluft versorgt werden kann. Die Versorgung mit Frischluft („frischem Wetter“ in der Bergmannssprache) ist das Hauptziel der Aufwältigung des Finstergrund-Stollens vier.

Weitere Informationen: www.finstergrund.de

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