Wieden Tragbare Lösung gefunden

Am Donnerstag fand der Spatenstich für die neue Rettungswache der Bergwacht Wieden statt. Foto: Paul Berger Foto: Die Oberbadische

Mit dem Spatenstich für die neue Rettungswache ging am Donnerstag für die 65 Mitglieder der Bergwacht Wieden ein lang gehegter Wunsch endlich in Erfüllung.

Von Paul Berger

Wieden. Dem Startschuss für den Neubau sind nach den Worten von Martin Corona, dem Vorsitzenden der Bergwacht Wieden, zahlreiche Sitzungen und Besprechungen mit Behörden sowie den Gremien der Gemeinde und der Landesleitung vorausgegangen, bis man schließlich eine tragbare Lösung gefunden hat. In der neuen Rettungswache zwischen dem Rathaus und dem Feuerwehrgerätehaus werden künftig neben der Garage für das Einsatzfahrzeug auch die Einsatzzentrale sowie die Räumlichkeiten für Ausrüstungen und die Ausbildung untergebracht sein.

Eine Lösung mit der alle vollauf zufrieden sind, so Martin Corona. „Damit befinden sich sämtliche Einrichtungen der Bergwacht, die derzeit noch auf verschiedene Standorte verteilt sind, in der Dorfmitte“, erklärte der Vorsitzende und bedankte sich bei Bürgermeisterin Annette Franz für die Unterstützung. Sein Dank galt auch Architekt Stefan Asal, Bauleiter Markus Schelb, der Landesleitung der Bergwacht und dem Land Baden-Württemberg.

Für den stellvertretenden Landesvorsitzenden der Bergwacht, Stephan Wiesler, ist der Neubau des Rettungsgebäudes in Wieden Teil der für die Bergrettung ausgearbeiteten Gesamtkonzeption. Zunehmende Einsätze gerade in ländlich geprägten Bergregionen erfordern nach Wieslers Worten sehr gut organisierte und optimal aufgestellte Rettungseinrichtungen. Auch die Landesregierung habe diese Notwendigkeit erkannt und die finanziellen Mittel für die Ausstattung der Rettungskräfte in den letzten Jahren aufgestockt.

Trotz der zugesagten Fördergelder durch das Land bleibt nach Aussage von Martin Corona ein nicht unerheblicher Batzen, den die Ortsgruppe Wieden selbst zu tragen hat, hängen. Vorläufigen Schätzungen zufolge dürfte diese Summe bei rund 36 000 Euro liegen. „Wir hoffen, einen Teil davon in Eigenleistungen zu schaffen“, sagte Corona. Zuversichtlich stimme ihn, dass man viele erfahrene Handwerker in den Reihen der Bergwacht Wieden habe. Zusätzlich Geld erhofft man sich von Aktionen und Veranstaltungen sowie von Spenden aus der Bevölkerung und von Betrieben.

Zufrieden mit der nach einigem Hin und Her gefundenen Lösung zeigte sich auch Bürgermeisterin Annette Franz. „Mit Blick auf die Sicherheit sowie eine rasche und sachkundige Versorgung der Bevölkerung in Notfällen sind unsere Bergretter unverzichtbar“, sagte sie. Daher sei es für die Gemeinde selbstverständlich gewesen, der Bergwacht ein Grundstück zwischen dem Rathaus und dem Feuerwehrgerätehaus in Erbpacht für das neue Gerätehaus zu überlassen.

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