Wieden Umsichtige Führung und gute Ideen

Die Oberbadische
Bürgermeister Martin Wietzel, Rektorin Annette Rodea Fernandez, Schulrat Bernd Mugrauer und Bürgermeisterin Annette Franz (von links). Foto: Hans-Jürgen Hege

Wieden (hjh). Corona geschuldet in noch immer kleinem Rahmen fand am Donnerstag im Kulturraum des Wiedener Gemeindehauses die Amtseinführung von Schulleiterin Annette Rodea Fernandez statt.

Mit dabei: Die Kolleginnen der neuen Rektorin, die ihren Dienst als Lehrerin in Wieden 2018 antrat und 2019 die kommissarische Schulleitung übernahm, Bürgermeisterin Annette Franz (Wieden) und Bürgermeister Martin Wietzel (Utzenfeld), die Elternvertreterin Petra Fischer und nicht zuletzt Schulrat Bernd Mugrauer, der die Amtseinführung von Annette Rodea als gewichtigen „Meilenstein im beruflichen Werdegang“ der Rektorin wertete.

In Zeiten der Pandemie habe sich Rodea durch eine „umsichtige und klare Führung der Schule“ hervorgetan, sie habe sehr gute Ideen zur Weiterentwicklung der Schule entwickelt, die Digitalisierung zusammen mit den Eltern und den politischen Gemeinden Wieden und Utzenfeld vorangetrieben, betonte der Schulrat und kam – nachdem er Annette Rodea Fernandez „bei Problemen die uneingeschränkte Unterstützung seines Amtes“ zugesagt hatte – zum Schluss: „Die Schule hier läuft gut und ist auf dem absolut richtigen Weg.“

Mit dem gleichen Versprechen begrüßte Bürgermeisterin Annette Franz die Rektorin. Sie freue sich riesig, dass Annette Rodea Fernandez nach zwei nicht ganz einfachen Jahren nun endgültig Verantwortung als Schulleiterin übernehme. „Neues bringt oft Veränderung, die Angst machen kann“, sagte Franz und betonte, dass diese Angst bei Annette Rodea Fernandez auf gar keinen Fall begründet sei. Im Gegenteil: Sie sei schon bisher Neues „mit Fingerspitzengefühl und Herzblut offen angegangen.“

Und warum? „Weil Schule nur so und auf gar keinen Fall von alleine funktioniert“, versicherte Rodea Fernandez, die ihr engagiertes Team über den grünen Klee lobte und auch dem Schulamt dankte, das ihr in der Findungsphase „größte Wertschätzung“ entgegenbrachte. In ihren Dank schloss sie auch Utzenfelds Verwaltung und die Gemeinderäte der beiden Kommunen ein, die ihr sehr viel Vertrauen entgegengebracht hätten.

Sie freue sich auf ihre Aufgabe, die ihr unter anderem „vielfältige Einblicke in Familien auf dem Land und in ländliche Strukturen“ ermögliche, was in städtischen Schulen lange nicht so gegeben sei. Das, so Annette Rodea, „macht Schule ganz anders als bisher gewohnt erfahrbar“. Sie nehme zusammen mit ihren Kolleginnen die Herausforderungen an und versuche, der Schule ein Gesicht zu geben.

Auf die Unterstützung der Eltern und auch des Fördervereins kann sie dabei bauen. Das wurde bei diesem kurzen und knackigen Festakt sehr deutlich. Die Kooperation mit dem Kindergarten hinke den Erwartungen zwar noch ein wenig hinterher. Aber auch da halte sie es für durchaus möglich, die guten Ansätze auszubauen. Es sollte gelingen, Schule für alle erlebbar zu machen. An ihr und ihrem Team liege es nicht, wenn etwas nicht gleich wie geplant klappt. Denn: „Wir haben die bevorstehenden Aufgaben mit Freude und Hingabe angenommen.“ Und darauf stießen dann auch alle in der Runde zuversichtlich an.

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