Wieden Wandern mit schönen Klängen

Die einzelnen Register empfingen die Wanderer auf den Stationen des Musikantenpfads mit ansprechender Blasmusik.Foto: zVg Foto: Die Oberbadische

Die Corona-Pandemie hatte auch das Vereinsleben der Bergmannskapelle und der Jugendkapelle Wieden von heute auf morgen lahmgelegt. Erst vor wenigen Wochen konnten die Proben der einzelnen Register wieder beginnen. Am Sonntag präsentierte die Bergmannskapelle die erste musikalische Wanderung rund um Wieden unter dem Titel „Musikantenpfad – Eine Wanderung durch die Welt der Blasmusikinstrumente“.

Wieden. Bei sommerlichen Temperaturen fanden sich viele schaulustige Wanderer ein. Bei der Begrüßung ließ Dirigent Hubert Behringer wissen, dass es sich bei dieser Veranstaltung um etwas ganz Besonderes handle. Die einzelnen Register spielten getrennt voneinander an verschiedenen Stationen rund um das idyllische Bergdorf Wieden, angefangen an der Gemeindehalle mit dem Klarinettenregister, das den Wanderern mit den treffenden Titeln „Nachlaufen“ und „Wir fangen an“ einen guten Start und viel Unterhaltung wünschten.

Nach wenigen Metern trafen die Wanderer auf einer Wiese das Register des Flügelhorns. Diese spielten eine Version des bekannten Titels „Nessaja“. An der Lourdesgrotte hatten sich die Es-Hörner unter schattigen Bäumen versammelt und ließen Stücke wie den „Hubertusmarsch“ oder „Maria dich lieben“ ins Tal schallen.

Die Saxophonisten warteten an der nächsten Station auf dem Buck. Bei herrlichem Panorama in den Wiedener Ortskern gab es hier neben der „Ellwangenpolka“, „Hoch Badnerland“ oder dem von den Saxophonisten geliebten Stück „Highland Cathedral“ beim ein oder anderen auch Gänsehaut. Weiter ging es über den Warbach in den schattigen Wald zum Trompetenregister, bei dem ein kleines Quiz zur Trompete wartete. Das Trompetenregister sorgte für einen schönen Klang mit dem Stück „Sound of Silence“.

Eine kleine Stärkung gab es am Sonnenrain beim Flötenregister, auch Prinzessinnenregister genannt. Die acht Musikerinnen spielten auf der Querflöte die Stücke „Summer of 69“ und „The Rose“. Die Wanderer konnten sich auf Spendenbasis mit Landjägern und Getränken stärken.

Bei der Familie Lais spielten die drei Bassisten der Kapelle „Wandrin` Star“ und leiteten die Wanderer über den Eschbach zur vorletzten Station. Dort wartete am schattigen Waldrand unter Einhaltung der Abstandsregeln das achtköpfige Posaunenregister. Mit dem Stück „Das Wandern ist des Müllers Lust“ ging es weiter zur letzten Station unterhalb des Wiedener Bergfriedhofs, wo an einem schön dekorierten Stand das Tenorhornregister wartete, das nochmals für Unterhaltung bei den Wanderern sorgte.

Die Bergmannskapelle und die Jugendkapelle Wieden boten mit dem Musikantenpfad eine großartige Veranstaltung und setzten ein eindrucksvolles musikalisches Glanzlicht. Insgesamt zählten die Veranstalter mehr als 70 begeisterte Wanderer und Zuhörer.

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