Wittlingen Ein „kleines Baugebiet“ auf den Weg gebracht

Ein kleines Baugebiet entsteht an der Bönnler Straße. Die alte Scheune links im Bild wird abgerissen, hier entsteht ein neuer Anbau, rechts die Stützmauer, die saniert wird. Im Hintergrund und auf der Freifläche im Vordergrund ist Platz für zwei weitere Einfamilienhäuser.Foto: Jutta Schütz Foto: Weiler Zeitung

Wittlingen (jut). „Da haben wir kurz vor Ende des Jahres noch mal schnell ein kleines Baugebiet durchgebracht“, äußerte sich Bürgermeister Michael Herr im Gemeinderat zufrieden. An der Bönnler Straße 3 kann nun eine Scheune abgerissen werden – anstelle des Schuppens entsteht ein Wohnhaus. Zusätzlich werden angrenzend noch zwei frei stehende Einfamilienhäuser gebaut. Genügend Parkplätze sind vorhanden.

Dem Antrag auf den Abbruch der Scheune und der Errichtung eines Anbaus sowie der Errichtung von zwei Einfamilienhäusern wurde einstimmig stattgegeben.

Das Vorhaben traf auf das Interesse mehrerer Angrenzer, die zu der Sitzung gekommen waren. Die Pläne zu den Neubauten wurden kurz, aber trotzdem detailliert vorgetragen.

Eile wegen Missverständnis

Denn: Bei der öffentlichen Gemeinderatssitzung am Freitag war man noch davon ausgegangen, dass die Zuhörer wegen der nächtlichen Ausgangssperre spätestens um 20.30 Uhr gehen müssen, damit sie pünktlich zu Hause sind. Mittlerweile ist bekannt geworden, dass die Ausnahmeregelung für kommunale Gremien auch für die interessierte Öffentlichkeit gilt.

Zum Bauvorhaben: Der Inhaber des großen Grundstücks an der Bönnler Straße will dieses bebauen und hat einen Investor gefunden, der mit ihm die Pläne umsetzt. Das Grundstück liegt nicht im Geltungsbereich eines Bebauungsplans. Vorgegeben sei, dass sich die Gebäude in die Umgebung einfügen und das Ortsbild nicht beeinträchtigt werden soll, informierte Herr. Im Vorfeld hatte der Vorhabensträger Kontakt zur Gemeindeverwaltung aufgenommen.

„Die Erschließung ist gesichert, die Abstände zu den Nachbargrundstücken und Angrenzern werden eingehalten, bei allen drei Häusern seien Satteldächer geplant – das passt also“, fasste der Bürgermeister zusammen.

Früher war auf dem Flurstück ein Hochbauunternehmen ansässig. Stellplätze sind zum Teil auf dem Scheunengrundstück, zum Teil auf der gegenüberliegenden Straßenseite auf einem ebenfalls dem Vorhabenträger gehörenden Grundstück vorhanden.

Entstehen soll ein Anbau in Massivbauweise mit Terrasse und 124 Quadratmetern Wohnfläche. Das zweite Haus ist ein Einfamilienhaus mit 136 Quadratmetern Wohnfläche, es hat eine Gebäudehöhe von 9,95 Metern. Einen Keller gibt es hier nicht, dieses Haus steht auf einer Bodenplatte, sei also preiswerter, so der Investor, der das Haus ursprünglich für eine Familie konzipiert hatte, deren Baufinanzierung im letzten Moment kippte. „Ich werde es trotzdem so bauen wie vorgesehen“, sagte er. Das dritte, fast quadratische Haus wird mit Keller erstellt und hat 126 Quadratmeter Wohnfläche.

Die anwesenden Bürger fragten nach , was mit den alten Stützmauern passiert, die auf dem Grundstück stehen und die den Hang sichern. „Die bleiben stehen und werden ansprechend saniert“, erklärte der Vorhabensträger.

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