Wittlingen Fest mit schwedischem Anklang

Jutta Schütz
Richtig gut besucht war das erste Midsommer Fest in Wittlingen. Foto: Jutta Schütz

Das erste Midsommerfest in Wittlingen war ein voller Erfolg. Sowohl am Samstag als auch am Sonntag war gefühlt das ganze Dorf – Alt und Jung – auf dem Rathausplatz, freute sich über schönes Wetter, Essen und Getränke, Musik, Gesang und Tanzdarbietungen – und einfach darüber, mal wieder gemütlich zusammen zu sein. Es war ein Fest von Bürgern für Bürger, wie die Veranstalter betonen.

Von Jutta Schütz

Wittlingen. Mit der so überwältigenden Resonanz hatten die Organisatoren Gerhard Welzel, Anna Hinnah und Heike Wagner sowie deren Mitstreiter gar nicht gerechnet – denn am Wochenende gab es gleichzeitig mehrere Feste in der engsten Umgebung. „Dass so viele Leute hier sind, das ist richtig toll. Wir sind ganz platt, denn wir konnten uns nicht wirklich ausrechnen, wie die neue Midsommerfest-Idee ankommt“, freute sich Welzel am Festsamstag.

Das Kunstwort „Midsommer“ hatte sich Welzel ausgedacht. „Der erste Wortteil ist dabei an das schwedische Wort ‚Midsommar‘ angelehnt. „Wir fanden die Wortwahl kurz nach der Sonnenwende ganz passend“, sagte er. Dem schwedischen Aspekt des Fests trugen unter anderem die Kindergartenkinder mit ihrem Tanz um den Midsommerbaum Rechnung.

Ein großer Dank seitens der Veranstalter ging an mehrere Sponsoren, die sich mit unterschiedlichen hohen Beiträgen beteiligt hatten. Bürgermeister Michael Herr, lässig im Hawaii-Hemd bekleidet und mit der dazu passenden Sonnenbrille ausgerüstet, bekam von Welzel eine Lederschürze samt Holzhammer ausgehändigt, um das Fest stilgerecht mit dem Anstich des von Rothaus gespendeten Bierfasses zu eröffnen und zu Freibier einzuladen. Die Cocktailbar hatte gut zu tun, ebenso die Waffelbäcker, Eisverkäufer, der Bierbrunnen, die Getränkeausgabe und die Steak- und Wurstbräter.

Abwechslungsreiches Musikprogramm

Mit ihrem Klarinettenprogramm begeisterten Vivienne und Marlen und der Gesangverein lud mit Liedvorträgen zum Mitsingen ein. Mitreißende Schlager, Volksmusik und auch Rock spielten abwechselnd mit Akkordeon, Horn, Bass, E-Gitarren, Country-Guitar, Keyboard oder Alphorn Rainer Eckert, Martin Schlegel, Franz Summberger und Martin Hofer von der Band „Wälderwahn – der Wahnsinn aus dem Schwarzwald“.

Bürgermeister Herr rief dazu auf, die Möglichkeiten zum Feiern zu nutzen und verwies auf die „jüngsten Erklärungen unseres Bundes-Karl“ zur möglichen Corona-Lage im Herbst, wenn vielleicht doch wieder viele Veranstaltungen eingeschränkt werden müssen. Ein großes Dankeschön des Rathauschefs ging an das Organisationsteam sowie die Vertreter des Gesangvereins und des Kindergartenvereins.

Am Sonntag gab es nach dem Gottesdienst auf dem Rathausplatz den schon voller Vorfreude erwarteten Auftritt der Kindergartenkinder – die „jungen Damen“, so Welzel, trugen dabei schöne Sommerkleider und ein buntes Rebkränzchen im Haar, die „jungen Herren“ kamen schick im Hemd und mit Halstuch daher. Für die Kinder und deren Erzieherinnen gab es nach Tanz und Musikvortrag einen Riesenapplaus.

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