Zell (ue). Der Rathausschlüssel und das Kassenbuch wurden von Burgi Rudolf Rümmele am Schmutzige Dunnschdig pflichtgemäß an den Kanzler der Fastnachtsgesellschaft Zell, Torsten Weinstein, übergeben. Damit ist der Stadtvogt – zumindest für die närrischen Tage – seiner Amtsgewalt enthoben.

Die Herrschaft über das Städtli übernahm unter dem begeisterten Jubel Hunderter weiß gekleideter Hemdglunkis nun endgültig Hürus Dieter us de Kirchstroß. Dieser ermunterte die Zeller, in den kommenden närrischen Tagen fleißig mitzumachen und die „fünfte Jahreszeit“ bis zum Aschermittwoch zu genießen. „Ob´s jetzt wölle oder welle heißt, isch ganz egal, Hauptsach isch, ihr bringet guedi Idee mit“, rief Hürus Dieter von der Rathausbalustrade herab seinen Untertanen zu. Derweil freut sich der Zeller Burgi auf ruhige Tage, die er sich nun ganz entspannt gönnen will.

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Zuvor zogen am Donnerstagabend die Zeller Glunkis in Scharen mit Kind und Kegel, angeführt von der Stadtmusik Zell und begleitet von Fanfarenzug und den Notenknackern, durch die Straßen der Stadt, um die heiße Phase der Fasnacht in der Schwanenstadt einzuläuten.