Zell im Wiesental Den Fasnachtszieschdig belebt

Markgräfler Tagblatt, 17.04.2018 17:28 Uhr

Zell. Kürzlich hielt die Vogtei Paradies im Sportheim des FC Zell ihre Generalversammlung ab. Neben den üblichen Regularien und Berichten standen auch Wahlen auf der Tagesordnung.

Rückblick

Vogt Mathias Agostini konnte von einer gelungenen Fasnacht 2018 berichten. Trotz des schlechten Wetters waren die Paradiesler zufrieden. Mit ihrem Motto „De Fasnachtszieschdig darf nit sterbe“ nahmen sie das Sorgenkind der FGZ närrisch auf die Schippe und konnten mit dem Mottowagen den ersten Platz erreichen. Getreu ihrem Motto nahmen die Paradiesler dann auch am Altwiieberrennen teil und konnten hautnah miterleben, dass es der FGZ gelungen war, den Dienstag wieder etwas aufzuwerten.

Kassiererin Ulrike Räuber konnte dank des Freundschaftstreffens 2017 für das abgelaufene Kalenderjahr von einem ordentlichen Plus in der Vereinskasse berichten und Schriftführerin Andrea Hornburg legte in ihrem unterhaltsamen Jahresrückblick auf humorvolle Art und Weise dar, dass die Paradiesler nicht nur an Fasnacht aktiv sind. Neben dem Gaudikegeln als erster Veranstaltung in der neuen Zeller Stadthalle nahm die Vogtei auch zahlreich am Gresger Frühschoppen teil. Ebenso veranstalteten die Männer und die Frauen ihre nach Geschlecht getrennten eigenen Ausflüge.

Wahlen

Als Vertreter der FGZ übernahmen Daniel Beckert und Stefan Jenne die Entlastung der Vorstandschaft und die Leitung der Neuwahlen. Alle Posten wurden einstimmig von der Versammlung bestätigt, es ergaben sich innerhalb der engen Vorstandschaft und des Vogteirates keine Änderungen. Vogt bleibt Matthias Agostini, Vizevögtin Bettina Lüttner, Schriftführerin Andrea Hornburg und Kassiererin Ulrike Räuber.

Lediglich Kassenprüfer Jörg Muser gab sein Amt ab, er wurde durch Karin Knauber ersetzt. Berufsbedingt gab außerdem Fabian Räuber sein Amt als Obermöhrengeist an das Duo Timo Martin und Manuel Strittmatter ab.

Verschiedenes

Stefan Jenne von der FGZ bedankte sich bei den Mitgliedern der Vogtei für ihren Einsatz rund um die Zeller Fasnacht. Auch er ging nochmals auf den Fasnachtsdienstag ein, freute sich, dass dieser 2018 wieder mehr Zulauf gefunden hat und appellierte an alle aktiven Fasnächtler, dass dies keine einmalige Sache gewesen sein soll. Hier bedarf es des Einsatzes und Willens aller Zeller, damit der Tag in den Köpfen der Bevölkerung weiterhin zur Fasnacht zählt.

Zum Abschluss wurde ein rund zehnminütiger Film von Sven Köpfer mit Impressionen der vergangenen Fasnacht präsentiert.