Zell im Wiesental Die schattigen Plätze waren heiß begehrt

Markgräfler Tagblatt, 17.07.2017 23:05 Uhr

Zell (os). Man habe ein gutdurchschnittliches Städtlifest 2017 erlebt, sagte am späten Sonntagabend Festchef Frank Jetschmann bilanzierend. Es habe wieder alles gepasst bei der 44. Auflage, das Wetter, aber auch die Zusammenarbeit unter den mitwirkenden Vereinen.

Nach schon sehr gutem Besuch am Freitagabend und vor allem sehr, sehr intensivem Zuspruch und langem Festbetrieb bis nach Mitternacht am Samstag setzte sich die Erfolgsstory des diesjährigen Fests am Sonntag nahtlos fort. Bilderbuchwetter von früh bis spät lockte die Zeller und viele Gäste auch von auswärts aufs konzentriert zwischen Sparkassenplatz, Constanze-von-Weber-Gasse und Rathausplatz angelegte Festgelände. Dass angesichts von sommerlichen Temperaturen die schattigen Plätze begehrt waren, versteht sich von selbst. Ebenso selbstverständlich, dass die Festwirte sich auch bezüglich der Sitzgelegenheiten im Schatten als kompetent erwiesen. Indessen gerieten nicht wenige der Festhelfer ins Schwitzen, so groß war die Nachfrage der Gäste nach Speis und Trank.

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Freundlich blieben aber alle Städtlifest-Wirte den ganzen Sonntag über trotz der genannten Strapazen, freute sich auch Frank Jetschmann beim Rundgang über eine heitere, sommerlich frohe Stimmung beim Städtlifest.

Nachdem die Band „Nimm 3“ mit Noch-Hürus Dieter Kunzelmann, seinem Vor-Vorgänger Klaus „Klampfe“ Schultheiß und Christoph Köpfer sowohl am Freitag wie auch Samstag tolle Unterhaltungs- und Tanzmusik geliefert hatten, war am Sonntag eher volkstümliche Unterhaltung angesagt.

Diesen dritten Tag hatte einen ökumenischen Gottesdienst der Pfarrer Demuth und Malzacher zum Auftakt. Anschließend spielte unten auf der Bühne vor der Sparkasse der Musikverein Atzenbach, derweil Blasmusik-Klänge vom Musikverein Gresgen weiter oben in der Constanze-von-Weber-Gasse und bei der Stadtmusik-Festwirtschaft zu hören waren.

Am frühen Abend spielte die „Regio Sozial Band“ und leitete über zum gemütlichen Ausklang mit Tombola-Verlosung durch Stadtmusik-Chef Thomas Kaiser und Hock am lauen Sommerabend.

Am Ende dreier Festtage könne man von Zufriedenheit allenthalben sprechen, sagte Frank Jetschmann. Und diese Zufriedenheit sei gut, denn dann werde es 2018 für die Macher in den Vereinen kein Problem, ihre Mitglieder zum Mitarbeiten am 45. Zeller Städtlifest zu motivieren. Allerdings, so sagte Jetschmann, gebe es im Vorfeld des nächsten Städtlifestes eine grundlegende Frage zu klären; eine neue Verordnung – „Vorschrift für fliegende Bauten“ genannt – könnte den Aufwand der Festvereine erheblich erhöhen. Hier werde man deshalb das klärende Gespräch mit der Stadtverwaltung suchen, betonte der Festchef.