Zell im Wiesental „Ein starker Jahrgang“

Markgräfler Tagblatt, 16.07.2017 23:00 Uhr

Zell (hf). Das Ende des Schuljahres und den Übergang in einen neuen Lebensabschnitt feierten am Freitag die Schüler der Montfort Realschule in der Zeller Stadthalle. „Es war ein starker Jahrgang“, betonte Schulleiter Norbert Asal und verwies bei den 110 Abgängern auf einen Notendurchschnitt von 2,5. Bei 18 Schülern stand eine Eins vor dem Komma. Michaela Kiefer machte ihren Abschluss mit der Traumnote 1,0 und erhielt den Sonderpreis des Initiativkreises Oberes Wiesental im Fach „Technik und naturwissenschaftliches Arbeiten“. Asal bezog sich in seiner Ansprache auf das Motto des Festabends, „Casino“, das die Schüler gewählt hatten. „Im Casino gelten drei Grundsätze: die Spielregeln, die Einsätze und der Zeitpunkt, wann man aufhören will“, erklärte der Schulleiter. „Hier in der Schule waren die Regeln vorgegeben, und es gab wenig Möglichkeiten für euch, sie zu gestalten“, sagte der Schulleiter in Richtung der Absolventen. Ganz anders sei es bei den Einsätzen gewesen. Es sei jedem selbst überlassen gewesen, diese zu bestimmen. „Ich hoffe, dass euer Fazit positiv ausfällt. Jetzt beginnt ein neuer Lebensabschnitt und ich wünsche euch Erfolg und viel Glück.“

Schülersprecher Oliver Ashauer stellte in seiner Ansprache fest: „Wir haben es endlich geschafft, zehn Jahre Schule sind überstanden. Jetzt fängt das Leben erst an.“ Seinen Mit-Absolventen wünschte er viel Glück und Kraft für die Zukunft.

Die Elternbeiratsvorsitzende Susanne Jenker führte anhand einer Parabel aus, dass niemand die ganze Wahrheit kennt, dass man aber immer offen für die Wahrheiten der Anderen bleiben sollte. „Lasst euch nicht vom großen Strom der Meinungen treiben, trefft eure eigenen Entscheidungen“, gab sie den Jugendlichen mit auf den Weg.

Die Abschlussfeier wurde musikalisch vom Streicherquintett um Selina Probst und einem Beitrag von Julia Pfeifer (Flöte) und Sandra Wenk (Gesang), die am Klavier von Norbert Asal begleitet wurden, gestaltet.

Ein Lob für guten Notendurchschnitt erhielten: Manuel La Manno, Amelie Mahlbacher, Jana Maier, Selin Bartocha, Franka Böhme, Leonie Mikulic, Justin Gutmann, Emma Hauschel, Thierry Brutschin, Till Wissler, Valentina Bajramaj, Lilu Roth, Oliver Ashauer, Sarah Keller, Julia Förtsch, Alina Büche, Aida Ibraimi, Katharina Lämmle, Enise Soysal, Dana Ritter, Marcel Oppermann, Patrick Sprich, Nadja Hennig, Vanessa Ibraimi, Carolin Kaiser, Lena Segner, Philipp Grether, Tobias Sprich, Annika Steinebrunner und Lara Hoffmann.

Einen Preis erhielten: Michaela Kiefer, Franziska Kiefer, Lewin Schweizerhof, Selina Probst, Yannis Grässlin, Lukas Schüßler, Florian Naatz und Jule Heidemann.

Der Sonderpreis im Fach „Technik und naturwissenschaftliches Arbeiten“ ging an Michaela Kiefer, im Fach „Mensch und Umwelt“ ging der Sonderpreis an Franziska Kiefer.

Den Sonderpreis „Sprachen“ erhielt Lewin Schweizerhof, den Sonderpreis „Soziales Engagement“ Oliver Ashauer.