Zell im Wiesental Endlich kann wieder ein Hürus gekürt werden

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2019 wurde Hürus „Christoph, de ZM vom Adelsberg“ gekürt. Foto: Archiv

Zell (vw). Es ist wahrlich ein besonderer Abend für die Zeller Narren: der Ölfte Ölfte.

Am Samstag, 12. November ist es soweit: Die Zeller eröffnen ihre Fasnacht und präsentieren ihren Hürus. „Wir sind so froh, dass dann wieder unser Regent die Treppe herunterkommt“, sagt Peter Mauthe, Präsident der Fasnachtsgesellschaft Zell (FGZ). „Wir konnten zwei Jahre keinen Hürus küren und dieses Ritual hat uns gefehlt“, so Mauthe. Dass einzig und allein nur er wisse, wer der neue Hürus sein wird, erzeuge an dem Abend eine Riesenspannung. Für Mauthe selbst ist es dabei spannend zu sehen, wie der neue, von ihm gekürte Hürus beim Narrenvolk ankommt.

Besonders sei an dieser Fasnachtseröffnung auch, dass man nun endlich die Rückabwicklung zur alten Wirkungsstätte, der Zeller Stadthalle, geschafft habe. Vor sieben Jahren musste die FGZ wegen des Hallenumbaus ins Spassi wechseln. Vom Ambiete sei es gut gewesen. Doch bereits vor zwei Jahren hatte man sich auf den Umzug in die Halle vorbereitet, dann kam die Pandemie.

Neu ist auch der Regisseur des Programms, Jens Schleith. Auch er sei bereits vor zwei Jahren in den Startlöchern gestanden. Gespannt sein können die Gäste also auf ein neues Programm, das Schleiths Handschrift tragen wird. Viel wird aber im Vorfeld nicht verraten. Nur so viel: „Es tauchen neue und altbekannte Gesichter auf der Bühne auf“, so Mauthe.

Fasnacht in der Krise

Doch wie wird die kommende Zeller Fasnacht aussehen in Zeiten von Corona und anderen Krisen? „Wir gehen davon aus, dass alle Zeichen auf eine gewohnte Fasnacht stehen“, so der FGZ-Präsident. In diesen schwierigen Zeiten könne man eine Plattform bieten für ein fröhliches Beisammensein. „Auch dafür ist die Zeller Fasnacht da.“

Es gibt noch wenige Karten für den Öflte Ölfte im Vorverkauf. Dieser ist im Fitnessstudio Z1, werktags von 9 bis 12 Uhr und von 15 bis 18 Uhr.

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