Zell im Wiesental Erhebliche Wasserverluste

Das Bürgerhaus Riedichen, rechts die neue Feuerwehrgarage. Foto: zVg

Zell-Riedichen -  Ortsvorsteher Kai Berger begrüßte den kommunalpolitischen Ausschuss der Zeller SPD in Riedichen. Sehr zufrieden sei man mit der Gesamtsituation im Dorf, so Berger. Man jammere, wenn überhaupt, auf einem sehr hohen Niveau. Ein großes Projekt, das anstehe, sei die Sanierung der maroden Rohrleitung.

Das Problem ist der erhebliche Wasserverlust auf der 1,9 Kilometer langen Leitung von der Quelle zum Hochbehälter. Der Planer ist bereits beauftragt, und 400 000 Euro sind im Haushalt eingestellt für das Projekt. Wahrscheinlich, so Berger, sei die Kostenschätzung zu gering. Dann müsse man das Projekt in zwei Bauabschnitten realisieren, heißt es in einer Pressemitteilung. Beim Bürgerhaus wies Kai Berger darauf hin, dass nur noch die vordere Fensterfront saniert werden müsse. Dann könne man die vordere Front komplett verputzen und streichen. Damit wäre das Bürgerhaus neben der neuen Feuerwehrgarage ein weiteres Schmuckstück im Dorf.

Kritisch sieht Ortsvorsteher Kai Berger, dass die Wege im Wald nach Abschluss der Arbeiten nicht wieder in den vorherigen Zustand gebracht werden.

Berger wies auf die umfangreichen Eigenleistungen, die beim Bau der Feuerwehrgarage erbracht wurden, hin. Als nächstes soll der Jugendraum im Bürgerhaus renoviert und die Sitzecke auf dem Spielplatz überdacht werden.

Thomas Kaiser merkte an, dass es gut sei, dass die Feuerwehrgarage im vergangenen Jahr fertiggestellt werden konnte, als die Haushaltslage noch deutlich besser war. Aufgrund der Umstellung auf die Doppik sei man bereits mit einem Defizit von 650 000 Euro in das Jahr gestartet. Nun habe sich die finanzielle Lage aufgrund wegbrechender Steuereinnahmen aufgrund der Corona-Krise nochmals verschärft. Wenn die Realschule als derzeitiges Großprojekt abgeschlossen ist, habe man wieder Luft und könne neue Projekte in Angriff nehmen.

Unerlässlich, so Kaiser, sind für Zell die Mittel aus dem Ausgleichsstock. Dafür, so Kaiser, müsse ein Strukturplan erstellt werden. Von Vorteil sieht Kaiser, dass Kai Berger im Werkhof arbeitet und somit die Gesamtstadt im Blick hat. Erwin Vollmer regte an, dass man die Mittel für die Fenster für das Bürgerhaus aus dem Topf für die Gebäudesanierung nehmen könnte und bekräftigte die Notwendigkeit eines Ausgleichsstockantrages dieses Jahr.

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