Zell im Wiesental Freizeitspaß ohne Ende

Peter Schwendele

Kinder, die Spaß haben und sich austoben wollen, Erwachsene, die bei Events, Sport und Spiel Abwechslung suchen – sie alle finden im Freizeitpark in Zell eine Vielfalt an Möglichkeiten. Und obendrein kann man sich in dem weitläufigen Areal aufs Beste verköstigen lassen.

Von Peter Schwendele

Zell. Was der Lörracher Geschäftsmann Ralf Schindler mit seinem Team im Gebäude der ehemaligen Spinnerei, das direkt an der Bundesstraße liegt, seit einigen Jahren aufgebaut hat, kann sich sehen lassen. Und in den vergangenen Monaten ist die Anlage nochmals weiterentwickelt, umgebaut, liebevoll gestaltet und mit vielen neuen Angeboten versehen worden. Der Spassi-Fun-Park, wie das Angebot bis vor Kurzem hieß, firmiert nun offiziell unter der Bezeichnung Freizeitpark Zell. „Das Spassi-Kinderland bleibt weiterhin eine Herzensangelegenheit für uns, aber wir wollen uns künftig auch mehr in Richtung Event-Charakter entwickeln“, sagt der stellvertretende Geschäftsführer Thomas Fautz.

Unter dieser Prämisse ist beispielsweise eine Western-Town entstanden – eine Location, die geradezu einlädt, um eine Mottoparty zu feiern. Der gesamte Bereich inklusive Mobiliar und Theke ist aus einem ganz speziellen Holz gebaut worden, nämlich dem, das nach dem Abriss des alten Haltinger Bahnhofs brach lag. Auf diese Nachhaltigkeit sei man sehr stolz im Freizeitpark, sagt Fautz und lässt bei der Gelegenheit wissen, dass zum elfköpfigen Schindler-Team auch drei festangestellte Handwerker gehören, die die Gestaltung der ehemaligen Industriehalle überwiegend selbstständig gestemmt haben.

Das Ergebnis sieht man etwa bei der neuen Bowlingbahn, die mit Motiven aus Zell, unter anderem dem „Todtnauerli“, gestaltet wurde. Auch an anderen Stellen fällt der Blick auf mit viel Liebe fürs Detail gestalteten Bilder an den Wänden.

Eine weitere Eventmöglichkeit bietet die Ritterburg, wo man nach alter Väter Sitte hemmungslos schlemmen kann – und wo die Waschmöglichkeit für fettige Hände direkt aus der Wand sprudelt. Dazu kommt eine Schwarzlicht-Minigolfanlage, ein Laserspaßbereich und und und.

Auch das Spassi-Kinderland hat viele neue Attraktionen dazubekommen, unter anderem eine Hoover-Geisterbahn, eine Autokartbahn oder ein Fußball-Indoor-Feld. Tierisch wird`s beim Bullriding oder bei Begegnungen mit einem Mammut und Dinosauriern. „Das Wichtigste für uns ist, dass Kinder sich bewegen können“, sagt Thomas Fautz und verweist auf die Weitläufigkeit des Areals. Dieses ist so konzipiert, dass die Eltern auf einer höheren Ebene das gesamte Gelände überblicken und so immer wieder ein Auge auf den Nachwuchs werfen können, ohne störend beim Spielen im Weg zu stehen. Für die ganz Kleinen gibt es abgetrennte Bereiche, wo sie auch mal zur Ruhe kommen können.

Ebenso wie Kinder im Freizeitpark Geburtstage und Partys in abgetrennten Bereichen feiern können, gibt es für Erwachsene – ob in privaten oder organisierten Gruppen – viele Möglichkeiten, in separierten Räumen, etwa in der Sky-Bar oder im Käshüsli, zu feiern und sich verköstigen zu lassen. In diesem Zusammenhang verweist Fautz auch auf den bereits seit Jahren etablierten Sonntagsbrunch im Freizeitpark, wo Jedermann nach Herzenslust schlemmen kann.

Wer jedoch denkt, das Potential sei damit ausgereizt, liegt daneben. Inhaber Ralf Schindler hat noch viele weitere Ideen, und zum Glück auch noch genügend Platz, um diese umzusetzen. So berichtet Thomas Fautz, dass geplant ist, im Untergeschoss der früheren Industriehalle Konzertmöglichkeiten anzubieten. „Hier ist alles denkbar, von kleineren Events bis zu richtig großen Konzerten mit mehr als 1000 Besuchern“, sagt der stellvertretende Geschäftsführer. Sobald Corona es zulässt, soll es hier losgehen.

Auch im Außenbereich des Freizeitparks – wo am Wochenende 27./28. November wieder der beliebte Weihnachtsmarkt stattfinden soll – ist noch einiges an Ideen in der Pipeline. Schindler hat ein Grundstück erworben, das ans Schwimmbad grenzt und will dort einen Outdoor-Wasserpark mit einer Wasserrutsche bauen. Die Idee ist, die Rutsche in den Schwimmbadbereich zu integrieren, lässt Thomas Fautz wissen. Dieses Projekt passe perfekt zur Philosophie des Freizeitparks, der sich Zell verbunden fühle und speziell auch der einheimischen Bevölkerung etwas bieten wolle.

Der Freizeitpark Zell hat dienstags bis freitags von 11 bis 19 Uhr sowie samstags und sonntags von 10 bis 19 Uhr geöffnet. Montags ist geschlossen. Weitere Infos: www.freizeitpark-zell.de.

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