Zell im Wiesental Mit Heckenscheren im Einsatz

Die freiwilligen Helfer des Bürgerforums bei ihrem Arbeitseinsatz. Foto: Paul Berger

Zell -  Früh am Morgen holten am Wochenende freiwillige Helfer des neu gegründeten Zeller Bürgerforums ihre Arbeitsgeräte hervor, um in Richtung Blauen aufzubrechen.

Über ein Dutzend Frauen und Männer konnte Bernhard Klauser für den Arbeitseinsatz zusammentrommeln, um sich einige Spazierwege nahe der Schwanenstadt vorzunehmen.

Die angenehmen Temperaturen erleichterten die ansonsten schweißtreibende Arbeit an diesem ziemlich heißen Sommertag. So rückte man, ausgerüstet mit Motorsensen, Freischneidegeräten und Heckenscheren, zielstrebig dem üppig wuchernden Bewuchs am Rundweg im Kühloch sowie am Weg beim alten Wasserreservoir zu Leibe.

Überall dort machen der Grasbewuchs, aber auch Dornen und wilde Hecken einige der Pfade, von wo aus man einen herrlichen Ausblick auf die Stadt genießen kann, für Fußgänger und Wanderer kaum noch begehbar.

In früheren Zeiten, so erinnerte Bernhard Klauser, konnte sich die Schwanenstadt einmal mit dem Prädikat „Stadt der einhundert Spazierwege“ schmücken.

Zwar sind die meisten dieser Routen – der Initiative des Schwarzwaldvereins sei Dank – auch heute noch beschildert und markiert, doch an manchen Stellen sind diese mittlerweile von Wildwuchs überwuchert und damit kaum oder nur schwer erkennbar.

Gleichzeitig sammelte die Gruppe an den frei geschnittenen Wegen achtlos weggeworfenen Müll – unter anderem leere Flaschen und Zigarettenschachteln – ein und entsorgte diesen vorschriftsmäßig.

Mit solchen Aktionen wolle das Bürgerforum eines seiner Wahlversprechen – „Zupacken und nicht nur schwätze“ – einlösen, erklärte Bernhard Klauser.

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