Zell im Wiesental Neue Berufe kennengelernt

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Nicht nur der Unterricht an sich, sondern auch die Maßnahmen der Berufsorientierung (BO) kamen in den letzten beiden Schuljahren durch die Coronapandemie zu kurz.

Zell. Deshalb wurde beim diesjährigen Treffen der Kooperationspartner der Montfort-Realschule Zell (Morz) beschlossen, kurzfristig eine „Woche der Ausbildung“ für die diesjährigen Abschlussklassen anzubieten.

„Es gibt durchaus noch einige freie Ausbildungsstellen 2022 und vielleicht können wir so dem ein oder anderen Schüler doch noch eine Ausbildung schmackhaft machen“, so Raphaela Baumann und Wiebke Zäh, die BO-Beauftragen an der Montfort- Realschule.

Vertreter von zehn verschiedenen Betrieben und Einrichtungen aus der Region besuchten Ende November die Morz und stellten den Schülern in anschaulichen Vorträgen ihre Ausbildungsberufe vor. In einer anschließenden Austauschrunde konnten die Schüler ihre Fragen loswerden und das ein oder andere Mitbringsel „einstreichen“.

Jeden Tag hatten die Schüler die Möglichkeit, neue Berufe und Betriebe beziehungsweise Einrichtungen kennenzulernen.

Die Woche startete am Montag mit der Sparkasse Wiesental und der Volksbank Dreiländereck sowie dem Finanzamt Lörrach. Am Dienstag besuchte die Firma Heinzmann die Morz, mittwochs der Ausbildungsbotschafter der Markus-Pflüger-Zentren.

Am Donnerstag konnten die Schüler Einblicke in die Ausbildung bei Endress + Hauser, Mahle und Holzbau Bruno Kaiser gewinnen. Den Abschluss bildeten die Vorstellungen der Polizei Lörrach und des Gemeindeverwaltungsverbands Schönau.

Zeitgleich führte die Barmer mit den Abschlussklassen im Haus ein Training durch, bei dem die Schüler ihre Kenntnisse rund um das Thema Bewerbung und Vorstellungsgespräch theoretisch und praktisch auffrischen konnten.

Man freue sich wirklich sehr über eine durchaus gelungene erste „Woche der Ausbildung“ in dieser herausfordernden Zeit, so die BO-Beauftragten. Großer Dank gelte allen beteiligten Betrieben und Einrichtungen für ihr Engagement und die interessanten Vorstellungen, die Lust auf den Ausbildungsberuf gemacht haben. Eine Schülerin habe tatsächlich direkt im Anschluss noch eine Bewerbung abgegeben.

In Zukunft möchte die Morz die „Woche der Ausbildung“ in ihr Berufsorientierungskonzept mitaufnehmen. „Vielleicht können wir im folgenden Jahr unser Angebot um die Vorstellung weiterer Ausbildungsberufe ausweiten“, so Raphaela Baumann und Wiebke Zäh.

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