Zell im Wiesental SPD will stärkste Fraktion bleiben

Die Kandidaten der SPD Zell für den Gemeinderat. Foto: Heiner Fabry Foto: Markgräfler Tagblatt

Zell (hf). Die Kandidatensuche war zwar äußerst schwierig, wie SPD-Ortsvereinsvorsitzender Rainer Sütterle in seiner Begrüßung einräumte, aber durch die engagierte Überzeugungsarbeit der Mitglieder konnte wieder eine volle Kandidatenliste für die anstehende Kommunalwahl gebastelt werden.

Als besonders positiv wurde gewertet, dass kompetente und profilierte Mitglieder gewonnen werden konnten, und dass alle amtierenden Stadträte sich wieder zur Wahl stellen. „Wir treten an mit dem erklärten Willen, wieder die stärkste Fraktion im Gemeinderat zu werden und die kons-truktive Arbeit der letzten Jahre fortzusetzen“, betonte Fraktionssprecher Thomas Kaiser.

Drei Monate hatte sich die vom SPD-Ortsverein gebildete Wahlfindungskommission intensiv um geeignete Kandidaten bemüht. „Die Arbeit war schwierig, aber sehr erfolgreich“, stellte Rainer Sütterle fest. Kleiner Wermutstropfen am Rand: Man hätte gerne mehr als fünf Frauen auf der Liste gesehen, das habe sich allerdings nicht realisieren lassen. Trotzdem sei man stolz, dass man für jeden Listenplatz kompetente Bewerber habe finden können, die alle wichtigen Bereiche der Stadtpolitik abdecken und die sich bereits in anderen wichtigen Funktionen in Vereinen, Gruppierungen oder in den Außenorten einen Namen gemacht hätten.

Thomas Kaiser gab in seinem Ausblick einen Eindruck von den zahlreichen Herausforderungen, vor die sich der Gemeinderat in den kommenden fünf Jahren gestellt sieht. „Ganz wichtig wird für uns sein, dass alle Maßnahmen darauf gerichtet sind, die Infrastruktur und die Lebensqualität zu steigern, damit wir unsere Einwohnerzahl halten können“, betonte der Fraktionssprecher. Dazu gehören die notwendigen Sanierungsmaßnahmen ebenso wie Investitionen in altersgerechten Wohnraum, die Sanierung der Stadthalle und die weitere konsequente Entwicklung des Schulstandorts Zell. „Wir sind froh über die gute Zusammenarbeit mit Bürgermeister und Verwaltung und mit den anderen Fraktionen im Gemeinderat“, erklärte Thomas Kaiser. „Wir machen keine Parteipolitik, sondern es geht uns immer nur um die Sache und ein gemeinsames Wirken zum Wohle der Stadt und ihrer Bürger.“

In geheimer Wahl nominierte danach die Versammlung die Kandidaten für die Gemeinderatswahl und ihre Platzierung auf der Liste. Es sind dies in der Reihenfolge der Listenplätze: Thomas Kaiser, Claudia Dolzer, Peter Eichin, Karl Argast, Rainer Sütterle, Beate Riemer-Thoma, Erwin Vollmer, Klaus Berger, Andrea Richter, Roman Röhrig, Iris Schmidt, David Kaiser, Manfred Rinderle, Marlies Haselwander, Daniel Steer, Salvatore Cipolla, Hans-Peter Löffler und Walter Tscheulin. Als Ersatzkandidatin wurde Sabine Berger gewählt.

Zum Abschluss gratulierte Bürgermeister Rudolf Rümmele allen Gruppierungen, denen es gelingt, eine volle Kandidatenliste zu präsentieren und bedankte sich bei den Kandidaten, für ihre Bereitschaft, sich für eine solche Aufgabe zur Verfügung zu stellen.

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