Zell im Wiesental Traditionsgaststätte „Krone“ wechselt Besitzer

Die neuen Eigentümer des Gasthaus „Krone“: (von links) Mike Kiefer, Stefan Döbele und Markus Rümmele.                                     Foto: Uli Merkle

Zell -  In das traditionelle Gasthaus „Krone“ in der Zeller Innenstadt wird neues Leben einkehren. Eine GbR (Gesellschaft bürgerlichen Rechts) bestehend aus den Gesellschaftern Stefan Döbele, Markus Rümmele und Mike Kiefer hat das Anwesen vom Vorbesitzer gekauft, um darin nach einem Totalumbau vermutlich im Herbst 2022 ein neues Gasthaus zu eröffnen.

Das Konzept sieht eine Gastronomie im rustikalen-alpenländischen Stil mit bis zu 70 Sitzplätzen vor. Der Clou: Im Keller wird die eigene Brauerei das Bier für die Gäste brauen. Diese können von der Gaststube durch einen Glasboden dem Braumeister direkt bei seiner Arbeit zusehen.

Mit diesem Projekt erfüllen sich die drei neuen Eigentümer einen Herzenswunsch. Stefan Döbele ist der Enkel des ehemaligen Kronenwirts Hermann Döbele und verbindet mit der „Krone“ etliche Kindheitserinnerungen.

Für den Zeller Bauingenieur Markus Rümmele stellt der Umbau des Gebäudes beim gleichzeitigen Erhalt des äußeren Erscheinungsbilds eine interessante Herausforderung dar. Mit dem Löwenwirt Mike Kiefer wird ein renommierter Gastronom den Betrieb der neuen Gaststätte übernehmen.

Allen drei neuen Eigentümern ist eines gemeinsam: Sie wollen die alteingesessene Gaststätte für die Zukunft erhalten und die Wirtshaustradition fortführen. Immerhin gibt es die „Krone“ in Zell schon seit mindestens 1712. In über dreihundert Jahren haben die Besitzerfamilien oftmals gewechselt. Legendär und in bester Erinnerung ist der Alt-Kronenwirt Hermann Döbele, der mit seiner Familie von 1946 bis 1980 die „Krone“ betrieb. Der letzte Besitzer war Bernhard Knauber.

Das gastronomische Konzept basiert künftig auf der Idee, in einem rustikal-alpenländisch eingerichteten Gastraum Gäste mit ebensolchen Gerichten und selbst gebackenem Brot zu verwöhnen. Das Bier kommt direkt frisch aus der eigenen Brauerei im Keller. Um eine alte Traditionen zu bewahren, wird auch ein Stammtisch integriert.

Selbstverständlich bleibt das alte schmiedeeiserne Wirtshausschild mit der goldenen Krone weiterhin bestehen. Im eigentlichen Gastraum können um die 50 Gäste bewirtet werden. Aus dem ehemaligen Nebenzimmer der „Krone“ wird eine Terrasse mit bis zu 20 Sitzplätzen entstehen. Dazu wird die Hauswand zur Teichgasse hin entfernt. Im ersten und zweiten Stockwerk entstehen zwei moderne Wohnungen.

Die Gaststätte ist momentan noch verpachtet, wird aber vom Pächter nicht betrieben. Mit Ablauf des Pachtvertrags wird in diesem Herbst mit den Bauarbeiten begonnen. Gerechnet wird mit einer einjährigen Bauphase, so dass für Herbst 2022 die Neueröffnung geplant ist.

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