Zell im Wiesental Umgestaltung macht Fortschritte

Noch ist nicht alles fertig eingerichtet, aber die beiden Sekretärinnen der Montfort-Realschule, Regina Kaufmehl (links) und Monika Polkowski-Möller, freuen sich über ihren neuen Arbeitsbereich. Foto: Hermann Lederer Foto: Markgräfler Tagblatt

Eine erste Punktlandung gab es zum Schuljahresbeginn auf der großen Baustelle am Zeller Schulcampus. Rektorat und Sekretariat befinden sich in neuen Räumlichkeiten. Bekanntlich wird die Montfort- Realschule mit Millionenaufwand von Grund auf saniert und großzügig erweitert.

Zell (led). Rektor Norbert Asal und seine Stellvertreterin Renate Metzler gaben vor Ort einen Überblick über den momentanen Stand der Baumaßnahmen. Gerade noch zum Schuljahresbeginn glückte die Inbetriebnahme des neuen Verwaltungstrakts, der sich auf der vergrößerten Fläche des bislang offenen Fahrradbereichs an der Schulvorderseite ausbreitet.

Die Chef-Zimmer des Schulleitungsteams sowie das großzügige Büro der beiden Schulsekretärinnen bilden das neue Herzstück. Ergänzt wird der Trakt durch ein Besprechungszimmer, einen Sanitätsraum, ein Archiv sowie ein WC. Von dieser Ebene aus wird über eine neue Treppe das in Bau befindliche neue Lehrerzimmer erschlossen. Das wird aus dem hangseitigen Nordflügel in den bisherigen Musiksaal nach vorne verlagert. „Hier entsteht endlich ein Lehrerbereich, der unserem großen Kollegium angemessen ist“, erläuterte Rektor Asal. Immerhin 54 Lehrpersonen umfasst das Kollegium im Schuljahr 2019/2020.

Über dem neuen Lehrerzimmer werden derzeit alle Fach- und Klassenräume des bisherigen Südflügels von Grund auf saniert. Neue Deckenkonstruktionen sowie zeitgemäße Elektroinstallationen werden unter anderem eingebaut. Damit dies während des laufenden Schulbetriebs möglich ist, wurde etwa die Hälfte der insgesamt 30 Klassen über den Schulhof in die bisherige Hauptschule und in die Räume des Ganztagesbereichs (Mensa) einquartiert: Bedingungen, die dem Stundenplanteam um Konrektorin Metzler viel Organisationsgeschick abverlangen.

Trotz aller Baustelleneinschränkungen stehen Asal und Metzler dem Mammutprojekt überaus positiv gegenüber. Die Aussicht auf ein runderneuertes Gebäude, das modernen technischen Anforderungen entspricht und das den aktuellen pädagogischen Erfordernissen genügt, wiege alle Unannehmlichkeiten auf, meinen beide und betonen das gute Miteinander aller am Bau Beteiligten.

Regelmäßige Jour fixe mit Bauleuten, Planern und dem Schulträger helfen Probleme zu bewältigen. „Die Absprache zwischen Handwerkern und Schule etwa bei Prüfungen klappt tadellos“, lobt Schulleiter Asal: „Es geht vorwärts, wir fühlen uns wohl.“

Die nähere Zukunft sieht weitere wichtige Bauabschnitte vor. Nach dem Südflügel geht es an den Nordflügel. Ebenso wird für die künftigen Fachräume im ehemalige Hauptschulgebäude ein zusätzlicher Eingang geschaffen. Die Wege für Schüler und Lehrer werden länger, das Raumangebot im Gegenzug aber viel heller und größer.

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