Zell im Wiesental Wappen für die alte Schmiede

Rainer Sobiera (links) und Christoph Thoma beim Anbringen des Schmiedewappens. Foto: Paul Berger Foto: Markgräfler Tagblatt

Zell-Mambach (ue). Derzeit zügig voran geht es beim Dorfschmiede-Museum in Mambach. Nachdem der Dachstuhl und die Dacheindeckung erneuert sind, stellte Gottfried Maier vom Helferkreis „Alte Dorfschmiede“ fest, dass in der Nische der Giebelwand im Dachgeschoss noch etwas fehlt. Und so stellte man Überlegungen an, wie sich die Lücke zweckmäßig füllen ließe.

Ein bereits entsorgter Sandstein, von Gottfried Maier zufällig entdeckt, brachte schließlich die Lösung, so Eigentümer Georg Staudenmayer. Nachdem Friedrich Walliser, Hobby-Bildhauer aus Grenzach-Wyhlen, den Stein mit dem von ihm entworfenen Schmiedewappen - bestehend aus Ambos, Schmiedehammer, Zange und Hufeisen - verziert hatte, wurde das neue Schmuckstück am Freitagabend von Christoph Thoma und Rainer Sobiera in die Mauernische eingebaut.

Aus diesem Anlass luden die Eigentümer Georg und Claudia Staudenmayer die anwesenden Helfer zu einem kleinen Umtrunk ein. Als nächstes, so Georg Staudenmayer, wird die Decke über dem Schmiederaum erneuert. Damit einhergehen soll gleichzeitig der Ausbau des Dachbodens sowie das Anbringen eines Transmissionsantriebes, wie er schon früher in der Alten Schmiede vorhanden war.

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