Zell im Wiesental Wegzug macht Wechsel an der Spitze notwendig

Wechsel an der Spitze beim Musikverein Atzenbach: Stefanie Waßmer übergibt die Leitung des Musikvereins an ihren Nachfolger Dieter Vollmer; ganz rechts der stellvertretende Vorsitzende Andreas Kiefer, ganz links Bernd Ruch. Foto: Paul Berger

Zell-Atzenbach - Mit Dieter Vollmer an der Spitze startet der Musikverein Atzenbach in das eben begonnene Vereinsjahr. Notwendig machte den Wechsel in der Vereinsführung der Wegzug der bisherigen Vorsitzenden Stefanie Waßmer. Da dieses Amt für Vollmer, wie er sagte, völlig neu ist, bat er die Mitglieder und sein Vorstandsteam um tatkräftige Unterstützung.

Wahlen

Dieter Vollmer zur Seite stehen weiter die beiden Stellvertreter Andreas Kiefer und Bernd Ruch. Ebenfalls bestätigt wurden Kassiererin Simone Adler, Schriftführerin Katharina Frank, Aktivsprecherin Stefanie Bott, Festkassen-Verwalter Winfried Schleith, Notenwart Dieter Fritz, Jugendsprecherin Marina Ruch, Vereinswirt Gerhard Kummerer, Passivkassierer Alfred Kiefer und Passivvertreterin Marianne Waßmer. Neu besetzt wurde hingegen mit Marius Lais der Posten des Jugendleiters. Annalena Lais übernimmt die Aufgaben Öffentlichkeitsarbeit und Pflege der Homepage, und Stefanie Waßmer wird sich künftig um diverse Verwaltungsaufgaben im Verein kümmern. Kassenprüfer sind Bernhard Karle und Tobias Seger.

Rückblick

Stefanie Waßmer und Schriftführerin Katharina Frank brachten in ihren Berichten die Ereignisse des vergangenen Jahres in Erinnerung. Zu den Höhepunkten zählte neben dem Weihnachtskonzert ein Benefizkonzert in der Kirche gemeinsam mit dem Männerchor Atzenbach und dem Spontanchor. Wetterglück hatten die Musiker im Juni mit ihrem dreitägigen Dorfhock. Alles in allem absolvierten die 37 Aktiven 2018 neben 47 Proben 27 musikalische Auftritte. Die durchschnittliche Anwesenheit lag laut Statistik bei 79 Prozent.

Kassenbericht

Eine solide geführte Kasse konnte Simone Adler vorweisen. Allerdings hatte man auch einen Wermutstropfen zu verkraften. Nachdem die erzielten Umsätze die Freigrenze überschritten, musste der Musikverein 3000 Euro ans Finanzamt abführen. Um solche schmerzhaften Aderlässe in Zukunft zu vermeiden, regte Alfred Kiefer die Gründung eines Fördervereins an.

Jugendarbeit

Bestens bewährt hat sich nach Auskunft von Jugendleiterin Annalena Lais das seit zwei Jahren laufende Projekt eines gemeinsamen Vororchesters, bestehend aus Jungmusikern aus Atzenbach, Mambach, Rohmatt und Häg-Ehrsberg. Ein Sonderlob galt Schlagzeuger Niklas Ruch, der im vergangenen Jahr das silberne Leistungsabzeichen mit Bravour schaffte.

Lob und Dank

Das Weihnachts- und das Benefizkonzert sind aus Sicht von Dirigent Martin Thoma bestens gelaufen. Allerdings wünscht sich Thoma von den Musikern mehr Engagement, was die Proben und Auftritte angeht. Wünschenswert sei auch eine stärkere Besetzung bei den Klarinetten, den Hörnern und den Posaunen.

Im Namen der Stadt bedankte sich Bürgermeister Peter Palme bei den Musikern für ihre kulturelle Arbeit.

Anerkennende Worte kamen auch von Ortsvorsteher Bernhard Karle, Abteilungskommandant Sebastian Möhrle und NZA-Präsidentin Nicole Laile.

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