Zentralafrika Neuer Ebola-Ausbruch im Kongo

Ein Pfleger mit Schutzkleidung in einem Ebola-Behandlungszentrum im Kongo. Foto: Kitsa Musayi/dpa Foto: dpa

Kinshasa - Im Kongo hat ein neuer Ebola-Infektionsherd die Hoffnung auf ein bevorstehendes Ende der Epidemie zerschlagen. "Ich kann einen neuen Ebola-Ausbruch in Mbandanka bestätigen", sagte Gesundheitsminister Eteni Longondo am Montag.

Der neuen Ebola-Welle im Westen des Landes seien bereits vier Menschen zum Opfer gefallen, so der Minister nach der Untersuchung von Proben im National Institute of Biomedical Research (INRB).

Der Ausbruch der gefährlichen Krankheit - der bislang zehnte in dem zentralafrikanischen Riesenreich - war Anfang August 2018 erklärt worden. Insgesamt sind seitdem der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zufolge mehr als 2200 Menschen gestorben.

Der Ausbruch war besonders schwer in den Griff zu bekommen, weil in der Gegend etliche Milizen kämpfen. Zudem herrscht in der Bevölkerung Misstrauen gegenüber den Ebola-Helfern. Der bislang folgenschwerste Ebola-Ausbruch war 2014/2015 in Westafrika, damals kamen mehr als 11.000 Menschen ums Leben.

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