Basel. Das Rehab Basel (Zentrum für Querschnittgelähmte und Hirnverletzte) veranstaltet am morgigen Samstag zusammen mit dem IEMT Schweiz (Institut für interdisziplinäre Erforschung der Mensch-Tier-Beziehung) die erste Schweizer Tagung unter dem Titel „Tiergestützte Interventionen als Teil von One Health: Forschung und Praxis im Austausch“. Für den eintägigen Kongress sind 170 Personen aus der Schweiz und dem benachbarten Ausland angemeldet. Die Veranstaltung findet im Rehab Basel statt, das kürzlich sein Therapie-Tiergarten eingeweiht hat, wo Tiere in der Therapie eingesetzt werden.

Die Tagung bietet eine interdisziplinäre Plattform für die verschiedensten Themen aus dem Bereich der tiergestützten Interventionen als wichtigem Aspekt der öffentlichen Gesundheit und von „One Health“. Dieses moderne Konzept betrachtet die Gesundheit von Mensch, Tier und Umwelt als ein Ganzes.

Die Vorträge und Poster gehen der Frage nach, wie sich die Interaktionen zwischen Menschen und Tieren auf die bio-psycho-soziale Gesundheit des Menschen auswirken und welche Effekte dabei beim Tier auftreten. Ziel der Tagung ist laut Ankündigung ein Austausch und eine Vernetzung zwischen allen Beteiligten – Praktikern wie Forschern. Die Tagung soll eine Gelegenheit, neue Erkenntnisse aus der Forschung kennen zu lernen sowie über die weitere Entwicklung zu diskutieren.