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Tischtennis: Ievgeniia Sozoniuk will mit ihrer Tochter aus der Ukraine flüchten

Tischtennis Ievgeniia Sozoniuk will mit ihrer Tochter aus der Ukraine flüchten

Nur weg. Bislang sind über eine Million Menschen aus der Ukraine angesichts des russischen Angriffskrieges aus ihrem Mutterland geflüchtet. Diesen Weg will nun auch Ievgeniia Sozoniuk (Foto) einschlagen. Die Bundesliga-Spielerin des ESV Weil hat bislang mit ihrer Tochter Unterschlupf im nahezu fertig gebauten Haus 30 Kilometer von Kiew entfernt gesucht. Doch dort ist sie nicht mehr sicher, weil die russischen Truppen auf Kiew vorrücken. Die Sozoniuks befürchtet nun, dass der Aggressor Russland die ukrainische Hauptstadt einkesseln will. Und wenn sich „Genia“ Sozoniuk innerhalb des russischen Belagerungsrings befindet, dann gibt es für sie und ihre Familie kein Entkommen mehr. Mit ihr im Haus befinden sich auch ihre Schwiegereltern und ihr Mann Kolja. Geplant ist nun, dass Ievgeniia Sozoniuk mit ihrer dreijährigen Tochter und Schwiegermutter die Ukraine verlässt und sich zunächst einmal hier in Grenzecke, ihrer zweiten Heimat, niederlassen will. „Hier bei uns in Weil am Rhein wird Genia mit offenen Armen aufgenommen. Die Hilfsbereitschaft ist riesig. Deshalb bin ich überzeugt, dass wir für Genia, ihre Tochter und Schwiegermutter eine Unterkunft in der Grenzecke finden werden. Jetzt hoffen wir natürlich alle, dass ihr die Ausreise gelingt und wir sie schon bald in unsere Arme schließen können“, sagt Serge Spiess, der Sportliche Leiter des Damen-Erstbundesligisten. Er und seine Frau Doris sind mit der 31-jährigen Tischtennisspielerin des ESV Weil per Whats App in Kontakt und drücken ihr ganz fest die Daumen. Text. Nodler/Foto: Hundt