Fischingen (cre). Ein einsatzreiches und arbeitsintensives Jahr liegt hinter den 32 Aktiven der Feuerwehr Fischingen. Wie Kommandant Harald Lehmann am Samstag in der 118. Generalversammlung sagte, habe man mit 23 Einsätzen so viele wie nie zuvor gehabt.

Herausragend und belastend war dabei die Suche nach einem vermissten Kind, das nur noch tot aus der Kander geborgen werden konnte. Zu den Einsätzen zählte auch der CO2-Alarm im Gasthaus „Tanne“, der sich als Fehlalarm erwies, aber ein Großaufgebot von 42 Einsatzkräften erforderlich machte.

Die Anschaffung neuer Ausgehuniformen wurde in die Wege geleitet, ein Rollcontainer in Eigenleistung erstellt (Hans-Peter Brunner), und alle Atemschutzgeräte wurden mit einem Zweitanschluss für in Not geratene Kameraden ausgerüstet (Joachim Enders).

Schriftführer Guntram Alt beleuchtete die Aktivitäten der Wehr näher. So hatte im Mai und im Juni auch Fischingen unter Starkregen zu leiden gehabt. Alt: „Während ein Teil der Kameraden sich in München“ (auf einem lange geplanten Ausflug) „vergnügte, mussten die Daheimgebliebenen dem Hochwasser des Riedmattenbächleins trotzen.“

Im Februar wurden die lang ersehnten neuen Feuerwehrhelme ausgegeben und angepasst. Am Himmelfahrtstag veranstaltete die Jugendfeuerwehr den Vatertagshock. Für eine gemeinsame Übung mit Eimeldingen konnte das von der Gemeinde erworbene und zum Abriss bestimmte Haus am Wettiplatz genutzt werden. Im September fand bei Dauerregen das traditionelle Herbstfest statt – inzwischen ohne den Männerchor.

Rechner Reiner Jacob, auch in seiner Funktion als stellvertretender Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbandes anwesend, legte den Kassenbericht für das abgelaufene Jahr vor. Das von den Aktiven „erwirtschaftete“ Minus konnte durch ein Plus bei der Jugendfeuerwehr ausgeglichen werden. Kommandant Lehmann meinte zum Kassenminus, dass der ins Geld gegangene Ausflug nach München unbedingt unternommen werden sollte.

Jugendwart Florian Krebs berichtete aus der Jugendfeuerwehr, die aus zwei Mädchen und zehn Jungen besteht. Es gab eine gemeinsame Übung mit den Aktiven sowie weitere Übungen, Schulungen und Freizeitaktivitäten. Besonders bedankte sich Krebs bei seinen Unterstützern Aron Brunner, Kevin Weiss und Michael Wild. In die Reihen der Aktiven wechselte Janik Weiß.

Peter Müller, Leiter des Polizeipostens Kandern, betonte, auch „kleine“ Feuerwehren wie Fischingen seien in der Region wichtig, die durch ihre Lage einen „extremen Gefahrenbereich“ darstelle.

Bürgermeister Axel Moick sagte weiterhin die Unterstützung der Gemeinde zu. Der stellvertretende Kreisbrandmeister Dietmar Fink lobte die „interkommunale Zusammenarbeit“ mit den Nachbargemeinden. Stefan Ohm vom DRK Weil/Haltingen dankte für die immer reibungslos funktionierende Zusammenarbeit.

n Kontakt: Harald Lehmann, Kommandant, Tel. 07628 / 2901, E-Mail: feuerwehr.fischingen@gmail.com