Rheinfelden-Herten (mib). Für den Bezirksligisten SV Herten ist die Zielvorgabe eindeutig: „Mit Thorsten Szesniak zum Klassenerhalt und darüber hinaus.“ Oder anders: Szesniak, der am 20. September zum zweiten Mal das Ruder beim SVH übernahm, wird unabhängig der Ligazugehörigkeit auch in der Saison 2017/2018 an der Seitenlinie stehen.

Szesniak, sollte, so macht der Sportliche Leiter Stefan Weber klar, die „strauchelnde Mannschaft stabilisieren“ und schließlich zum Klassenerhalt führen. „Stand jetzt sind es drei Punkte zum rettenden Ufer“, erklärt Weber. Zum Start in die Vorbereitung der Rückrunde wollten Verein und Trainer nun „ein klares Zeichen setzen“.

„Ich fühle mich sehr wohl hier und habe richtig Bock darauf, mit dem Team weiterzuarbeiten. Ziel ist es, dass durch kontinuierliche Arbeit irgendwann auch wieder reifere Trauben gepflückt werden können. Aber jetzt heißt es erst einmal malochen“, meint der 39-Jährige.  

Eine Signalwirkung erhofft sich nach dieser Entscheidung auch die Sportliche Leitung. „Natürlich werden wir alles daran setzen, die Liga zu halten. Sollte dies aber nicht gelingen, wissen nicht nur wir, sondern auch unsere Spieler um unseren Fahrplan. Totti ist für uns die absolute Ideallösung“, erklärt Weber. 

Die Vergangenheit habe doch gezeigt, dass insbesondere „Vereinsidentifikation“ wichtiger als „kurzfristiger Erfolg“ sei. „Wir wählen den Weg der Nachhaltigkeit. Bei uns ist zunächst der Weg das Ziel. Wichtig ist es uns, mit der nötigen Transparenz wieder näher mit unseren Fans zusammenzurücken“, gibt SVH-Spielausschuss Matthias Tröndle die Marschroute vor.