Kleines Wiesental Alphörner und Gedichte

Markgräfler Tagblatt, 13.09.2017 00:00 Uhr

Kleines Wiesental-Wies (uo). Eine Gemeinschaftsproduktion des Ortschaftsrats und des Musikvereins „Freundschaft“ Wies war der Seniorennachmittag, der kürzlich im Dorfgemeinschaftshaus in Wies stattfand. Alle Senioren über 65 Jahre – insgesamt 160 Personen – waren vom Ortschaftsrat eingeladen worden. Allerdings folgten der Einladung nur 38 Gäste.

Der Musikverein hatte ein buntes Rahmenprogramm zusammengestellt und sorgte für das leibliche Wohl der Gäste.

Ortsvorsteher Rolf Vollmer und Ingrid Ritter, Vorsitzende des Musikvereins, begrüßten die Gäste. Zu Kaffee und Kuchen gab es den ersten Auftritt des Alphorn-Quartetts „Alptone“, das die Stücke „Am Dorfrand“, „Argäuer Hirtenruf“, „Echenhauser Talblues“ sowie die „Sigismund-Polka“ vortrugen.

Ihren ersten öffentlichen Auftritt hatte die junge Musikerin Farah-Leona Hirsch mit der Trompete. Sehr gekonnt trug sie mit ihrer Ausbilderin Ulrike Oßwald ein paar volkstümliche Weisen vor und bekam dafür viel Applaus von den Gästen.

Heimatdichter Hans Ruf trug ernste und heitere Gedichte vor. Dabei hatte er eigens das Gedicht „Alde-Nommidag“ für diesen Tag geschrieben. Es folgten „Der Kurgast“, „Mi Dörfli“ oder auch „´s schlaue Bethle“.

Nach einer kurzen Pause, in der die Gäste sich unterhalten konnten und der Musikverein Getränke und Brötchen verteilte, spielte nochmals das Quartett „Alptone“. Besonders gut kam beim Publikum der „Tiger Rag“ an, mit dem die Bläser zeigten, dass man auch auf dem Alphorn moderne Musik spielen kann. Die geforderte Zugabe lieferten die vier Musiker mit dem Stück „Der Dank“.

Den Abschluss des offiziellen Teiles bestritt nochmals Hans Ruf mit einigen Gedichten. Danach hatten die Senioren noch die Möglichkeit, ausgiebig miteinander zu reden.

 
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