Kreis Lörrach Info

Die Oberbadische, 12.09.2017 17:35 Uhr

Von Adrian Steineck

Die Basler Universität muss den Gürtel enger schnallen. Da die Regierungen beider Basel beschlossen haben, ihre Beiträge zu reduzieren, soll die Universität bis zum Jahr 2021 insgesamt 44 Millionen Franken sparen. Erwogen wird unter anderem eine Erhöhung der Studiengebühren. Auch wenn dies bisher nur eine der angedachten Sparmöglichkeiten ist, regt sich bereits Widerstand.

Basel. Für Giuliano Borter, Vize-Präsident der Studentischen Körperschaft der Universität Basel (Skuba), ist die Sache klar. „Eine Erhöhung der Semestergebühren nehmen wir nicht hin“, macht er im Gespräch mit unserer Zeitung deutlich. Dies umso weniger, als die Gebühren erst im Jahr 2013 um 150 Franken erhöht wurden.

Wer an der Basler Universität studiert, zahlt derzeit 850 Franken pro Semester. Eine erneute Erhöhung würde vor allen Dingen finanzschwächere Haushalte und Studenten treffen, steht für Borter fest.

Zwei Varianten der Erhöhung werden derzeit geprüft. So könnten die Gebühren für alle Bachelor- und Masterstudenten um je 100 Franken pro Semester auf 950 Franken steigen. Betroffen wären 10 000 Studenten. Dies würde für zusätzliche Einnahmen von rund zwei Millionen Franken im Jahr sorgen.

Die zweite Variante sorgte auch diesseits der Grenze bereits für Kritik. Sie besagt, dass die Uni die Gebühren nur für ausländische Studenten erhöht, und zwar von 850 auf 1700 Franken pro Semester für Bachelor- und Masterstudenten sowie von 350 auf 700 Franken für Doktoranden. Diese Verdoppelung, von der knapp 3000 Personen betroffen wären, würde 2,8 Millionen Franken pro Jahr zusätzlich in die Uni-Kasse spülen. Bei beiden Varianten allerdings unter dem Vorbehalt, dass wegen der Erhöhung keine Studenten die Basler Uni verlassen.

Angesichts steigender Lebenshaltungskosten in der Schweiz, etwa durch höhere Mieten und Krankenkassenprämien, sei es sinnvoller, die Studenten finanziell zu entlasten, sagt Borter. In einer jetzt verschickten Mitteilung verweist die Skuba auf den Universitätsvertrag der beiden Basel, in dem festgehalten ist, dass die Gebührenregelung den Zugang zum Studium nicht beeinträchtigen darf.

Anfang Oktober soll es zu einem Gespräch mit Vertretern der Skuba und der Universitätsleitung kommen. Sollte keine Einigung erzielt werden, so erwäge die Studentenvertretung eine doppelte Volksinitiative in beiden Basel. Dafür sind 3000 Unterschriften notwendig.

Das ist bisher aber noch Zukunftsmusik. Denn: „Die Erhöhung der Studiengebühren ist nur eine der Maßnahmen, die wir derzeit prüfen“, wie Matthias Geering, Sprecher der Universität Basel, im Gespräch mit unserer Zeitung sagt. Mit einer Entscheidung in dieser Sache sei frühestens in den kommenden sechs Monaten zu rechnen. „Eine weitere Möglichkeit, über die wir nachdenken, ist die, dass unsere Fakultäten weniger Geld für die Forschung und die Lehre erhalten“, sagt Geering. Die Kritik der Skuba sei prophylaktisch, also vorsorglich, bereits erfolgt. Es gelte, die Gespräche zwischen der Universitätsleitung und der Studentenvertretung abzuwarten.

Die Studentische Körperschaft der Universität Basel (Skuba) vertritt rund 10 000 Bachelor- und Masterstudenten gegenüber der Uni-Leitung und bietet Hilfe in Rechtsfragen an. Eine Mitgliedschaft ist freiwillig. Im vergangenen Herbstsemester gab es in Basel 12 852 Studenten, davon kamen rund 24 Prozent aus dem Ausland.

Basel. Für Giuliano Borter, Vize-Präsident der Studentischen Körperschaft der Universität Basel (Skuba), ist die Sache klar. „Eine Erhöhung der Semestergebühren nehmen wir nicht hin“, macht er im Gespräch mit unserer Zeitung deutlich. Dies umso weniger, als die Gebühren erst im Jahr 2013 um 150 Franken erhöht wurden.

Wer an der Basler Universität studiert, zahlt derzeit 850 Franken pro Semester. Eine erneute Erhöhung würde vor allen Dingen finanzschwächere Haushalte und Studenten treffen, steht für Borter fest.

Zwei Varianten der Erhöhung werden derzeit geprüft. So könnten die Gebühren für alle Bachelor- und Masterstudenten um je 100 Franken pro Semester auf 950 Franken steigen. Betroffen wären 10 000 Studenten. Dies würde für zusätzliche Einnahmen von rund zwei Millionen Franken im Jahr sorgen.

Die zweite Variante sorgte auch diesseits der Grenze bereits für Kritik. Sie besagt, dass die Uni die Gebühren nur für ausländische Studenten erhöht, und zwar von 850 auf 1700 Franken pro Semester für Bachelor- und Masterstudenten sowie von 350 auf 700 Franken für Doktoranden. Diese Verdoppelung, von der knapp 3000 Personen betroffen wären, würde 2,8 Millionen Franken pro Jahr zusätzlich in die Uni-Kasse spülen. Bei beiden Varianten allerdings unter dem Vorbehalt, dass wegen der Erhöhung keine Studenten die Basler Uni verlassen.

Angesichts steigender Lebenshaltungskosten in der Schweiz, etwa durch höhere Mieten und Krankenkassenprämien, sei es sinnvoller, die Studenten finanziell zu entlasten, sagt Borter. In einer jetzt verschickten Mitteilung verweist die Skuba auf den Universitätsvertrag der beiden Basel, in dem festgehalten ist, dass die Gebührenregelung den Zugang zum Studium nicht beeinträchtigen darf.

Anfang Oktober soll es zu einem Gespräch mit Vertretern der Skuba und der Universitätsleitung kommen. Sollte keine Einigung erzielt werden, so erwäge die Studentenvertretung eine doppelte Volksinitiative in beiden Basel. Dafür sind 3000 Unterschriften notwendig.

Das ist bisher aber noch Zukunftsmusik. Denn: „Die Erhöhung der Studiengebühren ist nur eine der Maßnahmen, die wir derzeit prüfen“, wie Matthias Geering, Sprecher der Universität Basel, im Gespräch mit unserer Zeitung sagt. Mit einer Entscheidung in dieser Sache sei frühestens in den kommenden sechs Monaten zu rechnen. „Eine weitere Möglichkeit, über die wir nachdenken, ist die, dass unsere Fakultäten weniger Geld für die Forschung und die Lehre erhalten“, sagt Geering. Die Kritik der Skuba sei prophylaktisch, also vorsorglich, bereits erfolgt. Es gelte, die Gespräche zwischen der Universitätsleitung und der Studentenvertretung abzuwarten.

 
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