^ Lörrach: Die Spitze wieder erobert - Lörrach - Verlagshaus Jaumann

Lörrach Die Spitze wieder erobert

Die Oberbadische

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Lörrach-Brombach. „Wir sind zurück!“ So lässt sich der achte Spieltag der Oberliga Baden für den Schachclub Brombach umschreiben. Nach der enttäuschenden Niederlage in der siebten Runde, welche die Brombacher von der Tabellenspitze auf den dritten Rang zurückgeworfen hatte, gelang nun mit einem 4,5:3,5-Sieg über die Karlsruher Schachfreunde die Rückkehr an die Tabellenspitze.

Im Spitzendspiel zwischen dem SV Walldorf und dem SK Ettlingen gab es keinen Sieger, und die SGEM Dreisamtal verlor gegen die OSG Baden-Baden 3. Mit einem Mannschaftspunkt Vorsprung auf die Verfolger können die Brombacher am 12. April mit einem Sieg gegen die Zweite aus Eppingen den Aufstieg in die Zweite Bundesliga aus eigener Kraft schaffen. Sollte der Aufstieg gelingen, wäre das für den Schachbezirk Hochrhein ein toller Erfolg, so eine Mitteilung.

Dagegen würde der Abstieg der SGEM Waldshut-Tiengen, welche über viele Jahre den Schachbezirk in der Oberliga vertreten hat, einen schweren Rückschlag darstellen. Die Brombacher drücken ihnen jedenfalls die Daumen für die letzte Runde gegen die SGEM Dreisamtal.

Die Begegnung gegen Karlsruhe startete sehr verheißungsvoll, da krankheitsbedingt nur sechs Spieler antraten. Mit den kampflosen Punkten von Gregor Haag und Volker Stolle im Rücken, wollten sich die Brombacher unbedingt die zwei Mannschaftspunkte sichern.

Nach rund zwei Stunden einigte sich Matthias Rüfenacht auf eine Punkteteilung, bevor Bela Toth am Spitzenbrett mit einem weiteren Remis den Vorsprung behauptete. Marc Schwierskott erwischte nicht seinen besten Tag und kam bereits nach der Eröffnung in Schwierigkeiten, die ihn letztendlich die Partie kosteten. Benjamin Seitz wählte in aussichtsreicher Stellung im Mittelspiel eine ungünstige Abwicklung, die in einem verlorenen Endspiel mündete. Nun stand es 3,0:3,0-Unentschieden.

Nach fünf Stunden Spielzeit fiel dann die Entscheidung ganz schnell. Dorian Jäggi am 2. Brett konnte seinen Qualitätsvorteil mit einer schönen Kombination in einen vollen Punkt verwandeln und Herbert Bräunlin einigte sich in einem komplexen Schwerfigurenendspiel auf ein Unentschieden. Damit war der knappe Sieg in trockenen Tüchern.

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