Schopfheim Absoluter Rekord: 413 Wasserläufer

Markgräfler Tagblatt, 01.05.2016 22:00 Uhr

Absoluter Rekord bei der dritten Auflage: Für den diesjährigen Wiesentäler Wasserlauf schnürten sage und schreibe 414 sportliche Teilnehmer ihre Joggingschuhe.

Schopfheim (os). Bei der Premiere 2014 hatten 253 Läufer mitgemacht, im vorigen Jahr waren es 298 –­ Freizeitsport für einen guten Zweck hat offenbar Konjunktur.

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Darüber freuten sich nicht nur die Initiatoren und Organisatoren Jürgen Wetzel und Jürgen Ekert von „Teamworx4“ aus Schönau, sondern auch der Schopfheimer Dikume-Verein um Vorsitzenden Richard Renz. Denn dieser bekommt für sein Wasserversorgungsprojekt im kamerunischen Partnerbezirk weitere gut 20 000 Euro. 2014 hatten die Wasserlauf-Veranstalter 15 000 Euro gespendet, im Vorjahr deren 22 222.

Der Modus des dritten Wiesentäler Wasserlaufs war der gewohnte. Die Laufstrecke führte von der Wiesenquelle am Feldberg entlang dem Flussbett 59 Kilometer quer durch den Kreis Lörrach bis zur Wiesenmündung in den Rhein in Basel. Laufen für einen guten Zweck und ein Zeichen setzen - diesem Aufruf folgten am Samstag mit 413 Teilnehmern so viele, wie es selbst die optimistischen Veranstalter nicht erwartet hatten.

Junge und ältere Wiesentäler joggten in recht gemächlichem Tempo, geführt von Schrittmacher Thomas Klingenberger, durch die blühende Landschaft an der Wiese entlang. Pro gelaufenen Kilometer spendete jeder Starter mindestens einen Euro. Es gab sieben Teilabschnitte, bei denen Läufer ein- und aussteigen konnten.

Zentraler Streckenposten war erneut beim Feuerwehrgerätehaus im Bremt, nach rund zwei Dritteln der Laufstrecke. Genau nach Zeitplan kam die muntere Truppe, zu der auch die Erstklässler aus Fahrnau zählten, an Ort und Stelle an.

Die Feuerwehr und der Dikome-Verein versorgten die Läufer mit Stärkung, ehe es nach knapp zehn Minuten weiterging. In der Markgrafenstadt gesellten sich rund 50 neue Läufer dazu, darunter auch die Badmintonspielerin Nicole Grether und der CDU-Bundestagsabgeordneter Armin Schuster.

Am frühen Nachmittag trabten die Wasserläufer in Basel durchs Ziel. 69 Teilnehmer hatten die gesamten 59 Kilometer absolviert.

Jürgen Wetzel und Jürgen Ekert wiesen nach der Ankunft schon auf Mittwoch, 11. Mai, hin. Dann wird „Teamworx4“ in Schopfheim die Spende an die Vertreter des Dikome-Vereins überreichen. Es sei durchaus möglich, so die Veranstalter, dass die Spendensumme, die sich bis jetzt auf 20 000 Euro beläuft, durch weitere Spenden noch etwas nach oben gehen wird.

Richard Renz erwähnte abschließend, dass sein Verein den Schulklassen, die unterwegs zugestiegen waren und meist den Erlös von Kuchenverkäufen oder ähnlichen Aktionen für das Wasserversorgungsprojekt in Kamerun spendeten, im Unterricht das Projekt in Kamerun in kindgerechter Form vorstellen will.

 
 

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