Steinen Neunmeterschießen bis in die Nacht

Markgräfler Tagblatt, 17.07.2017 23:05 Uhr

Steinen-Hüsingen (w) „Mir hän hüt alles gwunne“: Überwältigt vor Glück versammelten sich die Alten Herren des FC Steinen-Höllstein nach dem Grümpelturnier auf dem Müsler zum Siegerfoto.

Nach harten Kämpfen in sengender Hitze gegen sechs weitere Hobbymannschaften kristallisierten sich die Alten Herren als Tagesbeste heraus. Auf den weiteren Plätzen folgten Bauwagen Höllstein, Los Perros Calientes, SV Eichsel AH, Ajax Dauerstramm, Mein Favorit und Gastgeber TV Hüsingen.

Zwar herrschte der Spaß den ganzen Turniertag über vor, doch kristallisierte sich ein gewisser Ernst heraus, als es zur Abschlussrunde ging. Überhaupt brachte das Grümpelturnier des Turnvereins Hüsingen viel Spannung: Im Neunmeterschießen, das bis in die Nacht dauerte, schaffte es kaum eine Mannschaft, den Ball am Keeper vorbeizuschießen.

Mit „FC Bananenbieger“, „Arsenal Longdong“, „Lokomotive Lattendicht“ oder „Mendigsstickler“ gaben sich die Team fantasievolle Namen. Einzige Frauenmannschaft waren die „Fashion Ladys vom Campingplatz“. Je jünger die Spieler, desto ernster war es ihnen, zu siegen. So war die Jugendfeuerwehr Hüsingen entsprechend traurig über ihren vierten Platz. Dafür gab es „Kindersekt“ und Süßigkeiten als Preis.

Das Neunmeterschießen gewann Lazio Koma alias Alte Herren des FC Steinen-Höllstein vor den Kreisligalegenden und Lokomotive Lattendicht. Auf den weiteren Plätzen folgten: Jugendfeuerwehr Hüsingen, Ginseng Grufties, Arsenal Longdong, Ajax Dauerstramm, Hüsiger Kuckucke, FC Bananenbieger, Young Power, Mein Favorit und Mendigsstickler

Den ganzen Tag über saß Robert Klatt vom Vorstandsteam des Turnvereins Hüsingen und der Abteilung Fußball – in Vertretung von Jörg Mazur, der verhindert war – auf dem Turnierleiterwagen. Sein Kollege Dirk Vogel hatte die Organisation in der Hand. Er bedankte sich bei den Helfern, die am nachfolgenden Tag den Platz wieder sauber räumten.

Und für alle Fälle stand das Jugendrotkreuz Steinen parat. Nach der Siegerehrung wurde auf dem Müsler noch lange gefeiert. In harmonischer Eintracht saßen Spieler, Zuschauer und Helfer zusammen.

 
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