Zell im Wiesental In nur einem Jahr viel geleistet

Markgräfler Tagblatt, 15.12.2013 23:00 Uhr

Zell-Mambach (hf). „Es ist einfach imponierend, was in diesem Jahr alles geleistet wurde“, sagte Ortsvorsteher Klaus Wetzel in seinem Grußwort an der Hauptversammlung des Fördervereins Alte Schmiede. „Wir alle freuen uns aufrichtig, dass in der Alten Schmiede wirklich etwas geht.“

Vorsitzender Roland Sobiera eröffnete die Hauptversammlung mit einer Bilder-Präsentation, die die Bau- und Sanierungsarbeiten im abgelaufenen Jahr dokumentierte. Die Decke in der Schmiede wurde entfernt, die morschen Balken heruntergenommen und eine Stützkonstruktion geschaffen, damit Eisenträger eingezogen und das Dach entfernt werden konnte. Alle Arbeiten wurden in enger Kooperation mit dem Denkmalschutzamt geplant und umgesetzt, wie der Vorsitzende betonte. Durch den gewaltigen Arbeitseinsatz war es möglich, das neue Dach vor etwa vier Wochen aufzurichten. Genau passend, bevor ein Wintereinbruch zusätzliche Schwierigkeiten hätte schaffen können.

Kassierer Klaus Wetzel legte einen erfreulichen Kassenbericht vor und dankte ganz besonders den vielen Spendern, unter denen er die Sparkasse Schopfheim-Zell und den Bürgerverein Zell besonders hervorhob. Der Kassierer wies zusätzlich auf die erfreuliche Mitgliederentwicklung hin. Nach 25 Mitgliedern nach der Gründerversammlung zählt der Förderverein aktuell 42 Mitglieder, würde sich aber natürlich über viele weitere Mitglieder freuen.

Bei den turnusmäßig anstehenden Wahlen gab es keine großen Überraschungen. Vorsitzender Roland Sobiera und Beisitzer Christian Schell wurden für weitere vier Jahre in ihren Ämtern bestätigt. Neu zur Schriftführerin wählte die Versammlung Jeanette Lacher, neuer Beisitzer wurde Thomas Zimski. Alle Wahlen erfolgten einstimmig.

Im Ausblick auf die Arbeiten des kommenden Jahres, die ab März beginnen sollen, beschrieb der Vorsitzende die anstehenden Aufgaben: Aufmauern des Kamins, Ausbau und Dämmung des Dachbodens, Verlegen von Wasser- und Abwasserleitungen, Elektroinstallation sowie Wartung und Reparatur der vorhandenen Maschinen. Ein ernstes Problem liegt in der Bereitstellung der erforderlichen Stellplätze im Dorf, wie Georg Staudenmayer, der zweite Vorsitzende, berichtete. „Wir selbst bekommen die notwendigen Stellplätze nicht hin“, erklärte er, hier sei unbedingt die Mithilfe der Stadt erforderlich. Ortsvorsteher Klaus Wetzel wies darauf hin, dass im Frühjahr weitere Gespräche mit der Stadt in dieser Frage vorgesehen sind.

Abschließend würdigte Roland Sobiera die Arbeit der freiwilligen Helfer und überreichte den Mit-Arbeitern mit den meisten geleisteten Arbeitsstunden einen Präsentkorb. Das war an erster Stelle Werner Radfelder, gefolgt von Gottfried Maier und Klaus Ruf.

 
 

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