Aitern R(h)einvergnügen

Die hochsommerliche Hitze treibt viele Rheinanlieger auf den Fluss. Foto: Ulf Körbs Foto: Die Oberbadische

Die hochsommerlichen Temperaturen der vergangenen Tage haben vielen Badehungrige nicht nur in die Freibädern, sondern auch auf dem Rhein für Betrieb und jede Menge Freizeitspaß gesorgt.

Grenzach-Wyhlen (mv). Voll besetzt präsentierten sich in den zurückliegenden Tagen nicht nur die Schatten spendenden Uferbereiche auf der deutschen und schweizerischen Seite des Rheins, sondern der Rhein selbst war mit großen und kleinen Booten, mit Yachten und Rheinschwimmern überaus gut frequentiert.

Dass die Rheinufer für die Bevölkerung immer attraktiver werden zeigt die Entwicklung der letzten Jahre, die gerade am Hochrhein für immer mehr Erholungssuchende sorgen, welche die Nähe zum Rhein suchen.

Zwischen den beiden Rheinfelden zählt vor allem das Inseli zu jenen Orten von wo aus viele Rheinschwimmer starten, um sich rheinabwärts treiben zu lassen. Die geübten Rheinschwimmer steigen sogar oberhalb der Rheinbrücke am Messerturm in Rheinfelden/Schweiz in die Rheinströmung, um sich unter der Rheinbrücke hinweg in Richtung Wyhlen/Kaiseraugst treiben zu lassen. Viele andere nutzen indes ihre Boote und Yachten, um von dort aus ein Bad im Rhein zu nehmen oder auf dem dafür vorgesehenen Rheinabschnitt Wasserski zu fahren. Erkennbar zugenommen haben auch die Stand Up-Paddler auf dem Rhein. Sie scheinen eine immer größer werdende Fangemeinde zu werden

und so sieht man die auf Brettern stehenden Paddler nicht nur rheinabwärts, sondern mit purer Muskelkraft hie und da auch rheinaufwärts fahren.

Die Rheinufer zwischen Rheinfelden und Wyhlen/Kaiseraugst nutzten während der vergangenen Spätsommertage indes viele Badehungrige, um von dort aus ein Bad im Rhein zu nehmen oder sich bei einem Picknick zu entspannen. Sehr gut besucht präsentierten sich darüber hinaus in den letzten Tagen die Liegewiesen am Hertener Loch auf der deutschen Seite des Rheins und die Liegewiesen des Freibades in Rheinfelden/Schweiz, wo die Menschen den unterschiedlichsten Freizeitvergnügen nachgingen.

Das große Bootsaufkommen auf dem Rhein sorgte jedoch auch für verstärkte Kontrollen der Wasserschutzpolizei. Und so wurden am vergangenen Wochenende von der schweizerischen Beamten einige Bootsführer ermahnt, wenn sie zu schnell fuhren, die schützenswerten Ufer-und Bootsstege nicht beachteten oder wenn sie Schwimminseln hinter sich herzogen.

Was vor allem von Eidgenossen bemängelt wird, ist die Tatsache, dass es zwischen Rheinfelden und Wyhlen auf der deutschen Seite des Rheins keinerlei Einkehrmöglichkeiten gibt. Auf der Schweizer Seite ist dies sowohl in Rheinfelden/Schweiz als auch in Kaiseraugst möglich, wo einige Gastwirtschaften oder ein Campingplatz mit Gastrobetrieb einladen. Dennoch nutzen Ausflügler gerne die Möglichkeit mit der Fähre die Ufer zu wechseln. Wanderer und Fahrradfahrer können dann über das Stauwehr in Wyhlen oder rheinaufwärts über die Autobahnbrücke auf einem Rundkurs die Landschaft und den Rhein genießen.

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