Anzeige Immobilie als gute Altersversorgung

Kreis Lörrach (pad). Wem der Kauf von Aktien zu heikel ist, oder wer auf mehrere Standbeine setzen möchte, ist mit einer Immobilien-Altersvorsorge gut beraten.

Fakt ist: Die gesetzliche Rente reicht vielen Menschen schon jetzt nicht zum Leben – und dennoch sinkt sie immer weiter ab. Während sie im Jahr 2000 noch bei über der Hälfte des letzten Gehaltes lag, rechnen Experten für 2030 mit einem Anteil von gerade mal 43 Prozent. Das monatliche Einkommen durch Mieteinnahmen aufzustocken, oder schon früh auf ein Eigenheim zu sparen, ist also prinzipiell eine gute Idee. Wichtig ist es jedoch, beim Immobilienkauf vorausschauend zu handeln, potenzielle Risiken möglichst gering zu halten und sich gut beraten zu lassen.

Es gibt gute Gründe für die eigene Immobilie als Altersvorsorge. Auf der Hand liegt die Einsparung der Miete im Alter. Doch daneben gibt es auch steuerliche Vorteile und staatliche Förderung, wenn man sich für eine Immobilie zur Altersvorsorge entscheidet.

Wer in den eigenen vier Wänden wohnt, zahlt keine Miete. Für Rentner ist das ein großer Vorteil, denn das eingesparte Geld bringt nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes einen finanziellen Vorteil von durchschnittlich 500 Euro netto pro Monat gegenüber Mietern. Gerade vor dem Hintergrund der meist niedrigeren Renteneinkünfte bedeuten die geringen Wohnkosten eine enorme Entlastung für das zur Verfügung stehende Finanzbudget im Alter.

Auch steuerlich lohnt sich Wohneigentum. Eigennutzer können Handwerkerkosten und haushaltsnahe Dienstleistungen teilweise von der Steuer absetzen. Das Finanzamt unterstützt mit einem Steuerbonus von 20 Prozent beziehungsweise mit einer Steuerrückzahlung von maximal bis zu 5710 Euro auf die anfallenden reinen Arbeitskosten, ohne Material.

Außerdem genießen Eigenheimbewohner Sicherheit. Im Gegensatz zu Mietern besteht für sie nicht die Gefahr von Mieterhöhungen oder einer Wohnungskündigung.

Weiterer Pluspunkt ist die staatliche Förderung von selbstgenutztem Wohneigentum. Wer sich für die eigenen vier Wände entscheidet, bekommt Zulagen und Steuervorteile. Das Eigenheimrentengesetz, besser bekannt als Wohn-Riester, ermöglicht eine jährliche Grundförderung von 175 Euro pro Antragsberechtigtem. Pro Kind, das bis Ende 2007 geboren wurde, zahlt der Staat 185 Euro Riester-Zulage. Für Kinder, die ab 2008 geboren wurden, werden pro Kind 300 Euro pro Jahr gefördert. Daneben können Käufer jährlich bis zu 2100 Euro als Sonderausgaben von der Steuer absetzen. Das geförderte Altersvorsorgekapital kann sowohl für den Erwerb als auch den Bau einer Immobilie genutzt werden.

Die erste Frage, die sich ein potenzieller Investor stellen sollte, ist die, ob er das Objekt selbst bewohnen will, oder ob es zur Kapitalanlage dienen sprich vermietet werden soll. Die Eigennutzung gilt als eines der besten Argumente für den Kauf. Denn dann, so der Bonner Verbraucherschutzverband Wohnen im Eigentum, „kann man im Alter mietfrei wohnen“. Man hat außerdem eine höhere Planungssicherheit: Während der Finanzierungsplan klar darlegt, welche jährlichen Belastungen der Käufer zu tragen hat, kann niemand im Voraus wissen, in welcher Höhe Mietsteigerungen auf einen zukommen.

Wer bis ins Rentenalter in seiner Immobilie wohnen bleiben möchte, sollte frühzeitig spätere Bedürfnisse einkalkulieren – auch wenn diese zum Zeitpunkt des Hauskaufs oder Hausbaus noch kein Thema sind. Konkret heißt das: Gibt es ausreichend breite Türen? Sind die Böden rutschfest? Was ließe sich später einfach umbauen? Wie groß muss die Immobilie sein, und könnte ein großer Garten später vielleicht eher zur Last werden? Ein Haus mit Einliegerwohnung, bei dem der nicht genutzte Teil vermietet werden kann, stellt hier ebenfalls eine gute Option dar.

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