Anzeige Professionelle Gebäudereinigung

Vielseitig, manchmal auch spannend, ist der Beruf des Gebäudereinigers. Foto: zVg Foto: Die Oberbadische

Kreis Lörrach (jug). Sei es in den eigenen vier Wänden oder am Arbeitsplatz – saubere, frische Räumlichkeiten steigern die Lebensfreude und sorgen für gesundes Wohlbefinden und gutes Arbeitsklima. Fassaden- und Büroreinigung, Fahrzeugreinigung – vor allem die Fahrgasträume in öffentlichen Verkehrsmitteln – und die sogenannte Unterhaltsreinigung sind nur einige Arbeitsgebiete des Gebäudereinigers.

Wer sich für diesen Ausbildungsberuf entscheidet, hat nicht nur einen krisensicheren Arbeitsplatz. Sehr variabel sind inzwischen auch die mit der Gebäudereinigung verbundenen Arbeiten. Neben Abwechslung bietet der Beruf gute Aufstiegsmöglichkeiten und ein attraktives Gehalt. Wer am Ball bleibt, ist flexibel einsetzbar. Der Gebäudereiniger wird immer und überall gebraucht und ist dadurch weder saisonal abhängig noch ortsgebunden.

Wer sich für den Beruf interessiert, durchläuft zunächst eine dreijährige duale Ausbildung. Sie findet parallel in Betrieb und Berufsschule statt und endet mit einer Abschlussprüfung.

Während der Ausbildung lernen angehende Gebäudereiniger Aufträge anzunehmen, diese zu planen und auszuführen. Dazu gehören das Anwenden von Oberflächenbehandlungsmitteln, der fachgerechte Einsatz von Leitern, Gerüsten, Absturzsicherungen, Hubarbeitsbühnen und Fassadenbefahranlagen. Auch der Einsatz von Reinigungsgeräten und Reinigungsmaschinen wird ausführlich behandelt.

Weitere Inhalte während der Lehrzeit sind: Reinigungs-, Desinfektions-, Pflege- und Konservierungsarbeiten, Behandeln von Fußböden, Reinigen von Glasflächen, Sanitärbereichen und elektronischen Ausstattungsgegenständen, Pflegen von Außenanlagen, Maßnahmen zur Schädlingsbekämpfung und Dekontamination, Einhalten der Hygienevorschriften, Behandeln und Reinigen von Fassaden.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die Karriere zu beschleunigen. Sie führen allesamt über verschiedene Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen: Die Weiterbildung zum Gebäudereinigermeister nimmt zwischen sechs und 18 Monaten in Anspruch und berechtigt zur Übernahme von Führungsaufgaben. Meister haben wie in allen Gewerken die Möglichkeit, einen eigenen Betrieb zu gründen.

Mit dem Meistertitel eröffnen sich weitere Möglichkeiten. Der Meisterbrief berechtigt auch ohne Nachweis der Hochschulreife zum Studium (FH) von Wirtschaftsingenieurwesen mit der Fachrichtung Reinigungs- und Hygienemanagement/-technik.

Mindestens genauso wichtig ist es jedoch, neue Herausforderungen anzunehmen und die Angebotspalette den kontinuierlich wachsenden Anforderungen anzupassen. Sehr variabel sind inzwischen die mit der Gebäudereinigung verbundenen Jobs und vielfältig die Facetten der Gebäudereinigung.

Übrigens gibt es keine formalen Voraussetzungen, um den Beruf zu ergreifen. Empfohlen wird allerdings der Hauptschulabschluss. Typische Arbeitgeber sind Gebäudereinigungsunternehmen, Dienstleister für die Reinigung von Verkehrsmitteln sowie Betriebe für Desinfektion und Schädlingsbekämpfung.

Nach der Lehre steigen Gebäudereiniger im Schnitt mit einem Gehalt von 1500 Euro brutto ins Berufsleben ein. Mit zunehmender Erfahrung kann sich dieses auf 2500 Euro steigern. Damit muss das Ende der Fahnenstange aber noch nicht erreicht sein: Ausgebildete Gebäudereinigermeister bringen es nach ihrer Fortbildung schon mal auf bis zu 3800 Euro brutto monatlich.

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