Auggen Alles dreht sich um regionale Produkte

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Beim Hieber-Regio-Festival in Auggen drehte sich alles um regionale Produkte, ihre Erzeugung und deren Vermarktung. Foto: Ralph Lacher

Auggen (os). Das regionale Lebensmitteleinzelhandels-Unternehmen Hieber pflegt seit Jahrzehnten die Regionalität im Angebot der zwischenzeitlich 16 Märkte vom Hochrhein mit Rheinfelden übers Dreiländereck bis Bad Krozingen im Breisgau. Dazu gehören auch Veranstaltungen wie das Regio-Festival, das am Sonntag zum dritten Mal stattfand und wieder einen enormen Besucherzuspruch erfuhr.

75 Standbetreiber

Als Standort hatte man seitens der Hieber-Geschäftsführung um Karsten Pabst diesmal das nördliche Einzugsgebiet gewählt: So lockte das Hieber-Regio-Festival mehr als 2500 Menschen aufs Areal der Winzergenossenschaft Auggen. 75 Standbetreiber informierten zu Herkunft, Herstellung und Vermarktung ihrer Produkte.

Das umfangreiche Programm hatten die dualen Studenten und die Junior-Handelsfachwirte aus dem Hieber-Team, aktuell ein Dutzend junge Leute, in akribischer Vorbereitungsarbeit auf die Beine gestellt, lobte Hieber-Geschäftsführer Pabst seine jungen Mitarbeiter. „Wir wollten Regionalität und Saisonalität als wesentliche Elemente unseres Angebots darstellen und vor allem unseren Erzeugern und Lieferanten ermöglichen, im Gespräch über ihre Sortimente, Erzeugnisse und ihre Herstellungsverfahren zu informieren. Das kam in Kombination mit dem passenden Verköstigungsangebot bestens an“, war Pabst vom Erfolg der Veranstaltung überzeugt.

Angeregte Gespräche des auch altersmäßig bunt gemischten Publikums mit den Standbetreibern prägte die Szenerie an diesem zuerst kühlen, später noch sonnigen und dann zum Abschluss ziemlich nassen Sonntag auf dem Areal des Winzerkellers.

Vielfältiges Programm

Informiert wurde auch über aktuelle Themen wie Schlachtung mit Achtung, Bienenschutz oder Plastikmüllvermeidung. Zusätzlich gab es ein vielfältiges Unterhaltungsprogramm, etwa einen Streichelzoo und eine Hüpfburg für Kinder; zudem bot das WG-Team um Geschäftsführer Thomas Basler Rebführungen an.

Dazu gab es ein umfangreiches kulinarisches Angebot an regionalen und saisonalen Spezialitäten. Und die „Knaschtbrüeder“ Jeannot und Christian Weißenberger aus Schopfheim sorgten für den relaxten Soundteppich zum Geschehen mit ihren Mundartsongs.

Im Rahmenprogramm des Aktionstags gab es außerdem eine Ausstellung von Traktoren und alten Feuerwehrfahrzeugen sowie Brennerei-Gerätschaften.

Breite Palette

Die Palette der insgesamt 75 mitwirkenden Erzeuger und Verarbeiter aus der Region reichte von Weinen sowie Obst und Gemüse aus dem Markgräflerland bis hin zu der Kandertäler Initiative „Schlachtung mit Achtung“, Weiderindern aus dem Wehrer Stadtteil Enkendorf, Markgräfler Bier aus Tannenkirch, Teespezialitäten aus dem Steinener Teilort Weitenau bis hin zum von einem Schopfheimer Verein fair gehandelten Kaffee aus Kamerun.

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