Auggen „Ich will Motor der Gemeinde sein“

Chris Robert-Berendt tritt als unabhängiger Kandidat bei der Bürgermeisterwahl in Auggen an.Foto: zVg Foto: Weiler Zeitung

Auggen. Die Bewerbungsfrist für die Bürgermeisterwahl in Auggen hat noch nicht begonnen, dennoch hat nach Peter Danzeisen bereits ein zweiter Kandidat seinen Hut in den Ring geworfen: Chris-Robert Berendt will zur Bürgermeisterwahl im Winzerdorf antreten.

„Das Markgräflerland ist mir schon lange vertraut, Auggen hat mich durch seine idyllische Lage im Dreiländereck, durch das perfekte Zusammenspiel von Tourismus, Gastronomie und Wein sowie durch die herzliche Art der Einwohnerinnen und Einwohner gleich in den Bann gezogen. Erste Gespräche im Ort liefen in einer sehr freundlichen, angenehmen Atmosphäre. Auggen hat enormes Potenzial. Es würde mir Freude machen, den Ort zusammen mit Gemeinderat und Vereinen weiter zu entwickeln“, schreibt Berendt in einer Pressemitteilung

Nach positiven Gesprächen mit allen im Gemeinderat vertretenen Fraktionen und bestärkt durch den verbreiteten Wunsch der Auggener nach einem externen Kandidaten habe er sich entschieden, für das Amt des Bürgermeisters zu kandidieren, heißt es in der Mitteilung.

Chris-Robert Berendt ist 42 Jahre alt und Gymnasiallehrer für die Fächer Französisch, Italienisch, Musik und Ethik in Winnenden. Er trägt zudem Verantwortung im Bereich der Lehrerfortbildung, mit einem guten Draht zum Regierungspräsidium. Während des Studiums hat er Italienischkurse für Führungskräfte der Aida Cruises in der Tourismusbranche erteilt. Wichtig ist ihm der europäische Gedanke, das Verständnis für andere Kulturen und Sprachen.

Die kommunale Gremienarbeit ist ihm durch den Kontakt zur Gemeinderatsfraktion und zu Bürgermeistern bekannt. Landespolitisch ist er über die Landtagsfraktion der Freien Demokraten vernetzt. Chris-Robert Berendt ist als Chorleiter und Sänger aktiv, in berufsständischen Verbänden organisiert und Mitglied der Freien Demokraten.

„Ich habe politische und Lebenserfahrung gesammelt, jetzt möchte ich politische Verantwortung übernehmen.“ Hierbei seien ihm neben einem klaren und transparenten Führungsstil der direkte Kontakt zu den Bürgern und die enge Zusammenarbeit mit den Vereinen und dem lokalen Gewerbe besonders wichtig, heißt es.

Berendts Herz schlägt für den ländlichen Raum. Die Eigenständigkeit Auggens will er auch für die Zukunft sichern. „Nach meiner Ansicht muss es Baumöglichkeiten für junge Auggener Familien geben. Außerdem sollten wir das Bildungs- und Betreuungsangebot durch die Erweiterung und Digitalisierung der Grundschule attraktiv sowie den öffentlichen Nahverkehr bedarfsgerecht gestalten.“ Das Programm für Auggen möchte er gemeinsam mit den Bürgern erarbeiten.

„Das Wohl der Gemeinde steht für einen Bürgermeister an erster Stelle. Ich will Motor der Gemeinde sein und ein Bürgermeister für alle. Es wäre mir eine Ehre, mit dem Gemeinderat die Zukunft Auggens gestalten zu können. Deshalb trete ich als parteiübergreifender Kandidat an“, schreibt er abschließend in seiner Mitteilung.

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