Bad Bellingen Alemannisch-Test für „Burgi“

„Burgi“ Carsten Vogelpohl (Mitte) wurde von den Zunftmeistern Katharina Mayer und Gerd Büchin einem Alemannisch-Test unterzogen. Foto: Alexander Anlicker

Bad Bellingen - „Zämme gschrumpft sin mir no do un lache. Unser Motto: Widder mache!“, lautet das närrische Motto der Bad Bellinger Narrenzunft „Bogdemolli“. Keineswegs zusammengeschrumpft ist indes der Hemdglunki-Umzug durch die Bädergemeinde.

Mit der Guggemusik „Rondo Bellinziano“ und deren Rentnerkombo „Luesbuebe“ sowie den „Gugga Ratscha“ aus Bamlach ist die bunte Narrenschar zumindest nicht zu überhören.

Lautstark bemerkbar machte sich an der Rathaustür das Zunftmeistertrio Katharina Mayer, Gerd Büchin und Stefan Escher mit der Gitarre.

„Verstoht er überhaupt was mir verzelle“, fragte Katharina Mayer mit Blick auf den neuen Bürgermeister Carsten Vogelpohl. „Schwätze chönne sie, wie am Neujahrsem­pfang kurz un knackig, nei – es war nit z lang“, wandte sie sich an den Rathauschef und stellte fest: „Mit alemannisch stohts wohl nit zum Beste.“ Kurzum wurde die Rathausstürmung auch zum Alemannisch-Test für den „Burgi“, der dabei jeweils einen Mundartsatz vervollständigen musste. Auch wenn er sich wacker geschlagen hat, den Rathausschlüssel ist er dennoch bis Aschermittwoch los.

„Ein Jahr im Amt bin ich nun. Mit dem Team im Rathaus läuft es rund, und auch der Gemeinderat spricht wie aus einem Mund“, zog der Vogt ein närrisches Fazit seines ersten Amtsjahrs und ergänzte: „Bei der Bade- und Kurverwaltung gab es den gewohnten Streich, das Führungspersonal sich die Klinke in die Hand reicht.“

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