Basel Arbeitsplätze, Schule und Wohnraum

Auf der noch zu entwickelnden Brache Salina Raurica in Pratteln werden ab 2023 Arbeitsplätze und Wohnraum geschaffen. (Illustration) Foto: zVg/Losinger Marazzi

Pratteln - Eine städtebauliche Studie für das Entwicklungsgebiet Salina Raurica Ost in Pratteln sieht Wohnraum für 2500 Menschen und ebenso viele Arbeitsplätze vor. Das gaben die Gemeinde, der Kanton Baselland und Generalunternehmer Losinger Marazzi am Dienstag bekannt.

Die Entwicklung der rund 600 000 Quadratmeter großen Brache Salina Raurica zwischen dem Rhein und der Autobahn A2 in Pratteln beschäftigt die Planer der Gemeinde und des Kantons schon seit Jahren. Für die Wirtschaftsförderung des Kantons Baselland war es ein Prestigeprojekt mit dem Ziel, wertschöpfungsstarke Unternehmen anzusiedeln. Mit wenig Erfolg. Im Westteil eröffnete Coop 2017 ein neues Produktions- und Logistikzentrum.

Im 200 000 Quadratmeter großen Ostteil blieb es, abgesehen vom kantonalen Beschluss eines Spezialrichtplans und Weichenstellungen zur verkehrstechnischen Erschließung des Gebiets, lange ruhig. Im Jahr 2014 legte die Baselbieter Regierung die Planung in die Hände des Berner Generalunternehmers Losinger Marazzi.

Spatenstich erst im Jahr 2023

Dieser präsentiert nun mit einigen Jahren Verspätung die Resultate eines städtebaulichen Studienauftrags. Der Entwurf des Teams unter der Leitung von Hosoya Schaefer Architects aus Zürich sieht ein neues Quartier vor mit Wohnungen für 2500 Menschen und ebenso vielen neuen Arbeitsplätzen vor. Das Projekt beinhaltet überdies Infrastrukturprojekte wie eine neue Schule und Freizeitangebote.

Der Entwurf sei von einem interdisziplinären Beurteilungsgremium einstimmig zur Weiterbearbeitung empfohlen worden, teilen die Planungspartner mit. In den nächsten Monaten sollen als Grundlage für die Baulandumlegung ein Rahmenplan und in dessen Folge Quartierpläneausgearbeitet werden, heißt es in der Medienmitteilung. Ziel sei, dass die Grundeigentümer zusammen mit Losinger Marazzi bis Mitte 2022 ein Pilotprojekt auf einer Grundstückfläche von 60 000 bis 80 000 Quadratmetern entwickeln.

Der eigentliche Spatenstich werde frühestens 2023 erfolgen, heißt es schließlich. Ursprünglich hatten die Planungspartner einen Baubeginn in den Jahren 2017/2018 anvisiert.

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