Basel Bisher kaum Flaute

Die Schweizerischen Rheinhäfen kommen derzeit gut durch die Corona-Krise. Foto: Archiv

Basel (ads). Die Corona-Pandemie sorgt auch für Flaute in vielen Häfen. Dass in China derzeit vielerorts das Verschiffen von Waren massiv heruntergefahren wird, wirkt sich weltweit aus: Lieferungen kommen verspätet an, dadurch fehlen in vielen Branchen Handelsgüter. Bei den Schweizerischen Rheinhäfen (SRH) in Basel sieht die Situation bisher vergleichsweise positiv aus.

Die Verantwortlichen zeigen sich auf Nachfrage unserer Zeitung gelassen. Gefragt, ob derzeit merklich weniger Container verladen werden als sonst, heißt es: „Nein, im Vergleich zu 2020 wurden bis August dieses Jahres rund zehn Prozent mehr Container umgeschlagen. Wir sind daher schon fast auf dem Vor-Corona-Wert von 2019.“ Bis August des Jahres 2021 seien 81 938 Twenty-foot Equivalent Units oder Zwanzig-Fuß-Standardcontainer (kurz: TEU) umgeschlagen worden. Im Vorjahr waren es bis August 74 726 TEU, im Jahr 2019 noch 84 036 TEU.

Reedereien betroffen

Ob sich die Lieferengpässe auch auf das Weihnachtsgeschäft auswirken, dazu können die SRH keine Aussage machen, da sie nicht direkt am Handelsgeschäft beteiligt sind. Zugleich sind die Schweizerischen Rheinhäfen als Unternehmen nicht direkt wirtschaftlich betroffen. „Die Auswirkungen äußern sich aktuell in den operativen Geschäften bei den Hafenfirmen und Reedereien, die durch die großen Verspätungen und die nicht mehr vorhandene Planbarkeit der Verkehre leiden. Dieser Umstand bedeutet daher für die Hafenfirmen und Reedereien mehr Aufwand.“

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