Basel Edgar Wallace lebt

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Ratloses Scotland Yard          Foto:      zVg/BMT

Basel. „Hier spricht Edgar Wallace!“: Ein Kultkrimi kehrt als Figurentheater zurück. Das Basler Marionetten Theater zeigt ab Freitag ein Kriminalstück erster Sahne. Zur Inszenierung kommt „Der Hexer“ von Edgar Wallace. Gespielt wird das Figurenstück mit historischen Grand-Guignol-Handpuppen und einer lebensgroßen Figur.

Eigentlich lebt Edgar Wallace, der gefeierte Krimiautor, schon lange nicht mehr. Scheinbar – denn in Wahrheit hat ihn das Leben nicht losgelassen, weil der Mörder aus seinem berühmtesten Kriminalfall nie gefasst wurde.

Der „Hexer“ war ein Meister der Maske. Nie wusste man, wessen Gestalt er gerade angenommen hatte. Und er war ein Ausnahmefall: Wo Polizei und Justiz offenkundig versagten, half er endgültig nach. Aber Selbstjustiz bleibt Selbstjustiz, auch wenn Wallace sie durchaus verstehen kann. Und so muss er, um den Hexer nach Jahrzehnten doch noch zu fassen, auf seinen Therapeuten hören. Und Puppen einsetzen, um den damaligen Fall minutiös nachzustellen. Sein heutiges Team, alles gestandene Kriminalisten, ist mit den neuartigen Ermittlungsmethoden allerdings heillos überfordert. Sollen sie bei Scotland Yard jetzt etwa die Puppen tanzen lassen? Und lässt der Hexer am Ende seine Maske(n) fallen?

Ein Kriminalstück, verfeinert mit dreieinhalb Spielern, mit Handpuppen aus der Asservatenkammer von Edgar Wallace und ihm selbst höchstpersönlich, verkündet das Theater augenzwinkernd.  Das Stück ist in Hochdeutsch mit Dialekteinschüben, geeignet ab zwölf Jahren. Termine: 18. November bis 31. Dezember; Reservierung: www.bmtheater.ch, Abendkasse jeweils 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn

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